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P-K-26 Wie sorge ich für mich selbst als Klinikseelsorger?

 

Ich kann nur gut für andere sorgen, wenn ich gut für mich selbst sorge…

023- Sterben und Tod – Interview mit Eva Neubacher zum Thema: Freie Bestattung


Stichworte in diesem Interview sind:

Bei einer Bestattung kommt Familie zusammen, auch Familienteile, die sich nicht miteinander verstehen. Dabei bittet Eva Neubacher die Familie darauf zu achten, dass alle, die zu den engsten Mitgliedern gehören, auch in der oder den ersten Reihen sitzen.

Auf Wunsch geht sie später, nach der Trauerfeier auch mit, wenn die Urne im engsten Angehörigen-Kreis beigesetzt wird.

Gelegentlich ergibt sich noch ein weiterer Kontakt nach der Beisetzung.

Was kostet eine freie Bestattung?

Eva Neubacher – privat und als Bestattungsrednerin.

 

 

Kontakt:
Eva Neubacher
www.meineZeremonie.de

 

(c) Stefanhund.com

P-K019 – Sterben und Tod im Jüdischen Umfeld 1v3

Interview mit Rabbiner Jehoshua Ahrens,

 

Inhalt

  • Rabbiner Jehoshua Ahrens, Mitglied der orthodoxen Rabbinerkonferenz, Rabbiner in Darmstadt
  • Der Rabbi stellt sich vor
  • Im Blick auf das Sterben ist die Halacha (jahrtausende altes Jüdisches Gesetz) wichtig, es wird immer aktuell ausgelegt und ist sehr liberal.
  • Es gibt hier zwei Maxime: Die Heiligung des Lebens einerseits und die Lebensqualität andererseits. Starke Schmerzmittel sind erlaubt, um die Lebensqualität des Kranken zu verbessern. Das Sterben soll nicht künstlich verhindert werden, wenn der Sterbeprozess bereits begonnen hat.
  • Bisweilen setzt hier das Ringen am Lebensende ein. In der Beratung mit Arzt, Familie und Sterbendem ist der Rabbi auch eingebunden.
  • Wenn es ans Sterben geht, soll man das eigene Leben noch einmal Revue passieren lassen und die Vidui sprechen (Sündenbekenntnis). Wer das nicht mehr selbst kann, für den übernimmt das ein Priester. Ziel ist es, dass der dann Verstorbene in der neuen Welt neu anfangen kann. Wohlgemerkt, das ist gemeinsam bei den Orthodoxen. Die Säkularen haben dazu oft kaum noch ein Verhältnis.
  • Im Moment des Todes: Kerze entzünden – Spiegel verhängen. Die Totenwacht beginnt. Ziel ist eine sehr zeitnahe Bestattung – ggf. auch am gleichen Tag.
  • Während eine Obduktion für einen Orthodoxen nur im (angeordneten) Ernstfall denkbar ist, steht der Rabbiner und auch seine Kollegen einer Organspende positiv gegenüber.

 

 

–        Eine Aussegnung wie im Christentum kennt das Judentum nicht.

–        Die Chewra Kadisha (Heilige Gemeinschaft – entweder aus Männern oder Frauen der Gemeinde) übernimmt die Leichenwaschung und koordiniert alles rund um die Beerdigung. Ein sehr angesehenes Amt.

 

 

Kontakt:

Rabbiner Jehoschua Ahrens

Wilhelm-Glässing-Straße 26
64283 Darmstadt

+49 6151 28897

–        http://www.lvjgh.de/gemeinden/details/8-Juedische-Gemeinde-Darmstadt/

 

006 – Interview mit Pfarrer Dr. Dr. h.c. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

„Zeit haben und einen heiligen Raum öffnen“


Zur Person: Dr. Volker Jung, *1960, ist evangelischer Pfarrer, arbeitete viele Jahre im Gemeindepfarrdienst im hessischen Vogelsberg, wurde dann zunächst in das Amt des Dekans dieser Region und 2008 von der Landessynode (oberstes Kirchenparlament) zum Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gewählt.

Foto: EKHN

Das Amt des Kirchenpräsidenten entspricht in anderen – auch evangelischen Kirchen dem Bischofsamt. Seit 2009 wohnt er mit seiner Familie in Darmstadt. Während seines Dienstes als Gemeindepfarrer und als Dekan hat er sich regelmäßig Zeiten für Besuche im Lauterbacher Krankenhaus genommen.

Als Privatperson war Volker Jung, wenn überhaupt, immer nur kurz im Krankenhaus. In den vergangenen beiden Jahren jedoch hatten seine Eltern jeweils einen längeren Klinikaufenthalt. Und Volker Jung war sowohl in der Rolle des Sohnes als auch in der des Kirchenpräsidenten froh, dass uns wie seine Eltern von den wohltuenden Begegnungen mit der Pfarrerin erzählt haben.

 

Klinikseelsorge – Was deiner Seele guttut:

In seinem eigenen Dienst als Pfarrer war es Volker Jung wichtig mit einer großen Freiheit – und eben nicht vorgegebenen Antworten oder Schablonen auf die Patienten zuzugehen. Eben zu fragen: „Was tut Dir gut…“?

Es gibt Menschen, so der Kirchenpräsident, die brauchen gar nicht viele Worte. Die brauchen es aber, dass jemand einen Moment an ihrem Bett sitzt und authentisch Nähe signalisiert. Andere Patienten wollen reden, ganz viel reden. Vornehmlich über ihre Krankheitsgeschichte, die sie in diesem Moment belastet, oft aber auch über ihr ganzes Leben reden.

Im Krankenbett viele Stunden liegen, da lässt mancher so Einiges Revuepassieren. Wenn dann jemand – ein Klinikseelsorger oder eine Pfarrerin da ist, bei dem man spürt, da ist ein Ohr, für MICH, für MEINE Geschichte, dann ist das etwas, was der eigenen Seele GUT tut.

Grüne Damen – ein unschätzbarer Dienst

Viele Patientinnen und Patienten schätzen den Dienst der der „Grünen Damen“ und mittlerweile auch „Grünen Herren“ außerordentlich. (Anmerkung: Das sind ehrenamtlich Aktive, ausgebildet und geleitet von der evangelischen und katholischen Klinikseelsorge.)

Das sind Menschen, die gehen im Auftrag der Klinikseelsorge durch ihre jeweilige Station und fragen die Patientinnen und Patienten: „Was brauchst Du denn jetzt, womit kann ich Dir helfen, etwas Gutes tun.“ Auch bereits kleine Handreichungen können der Seele guttun. (Anmerkung: Das kann das Nachfüllen des Wasserkruges, das Verschieben des Zimmervorgangs sein – oder auch das Einkaufen einer bestimmten Tageszeitung oder Illustrierten vom Klinikkiosk)

„Ich bin gemeint“

Gerade im Krankenhaus, so Jung, haben Menschen eine hohe Empfindsamkeit und spüren genau, ob Menschen sich um MICH mühen, ob Menschen für mich da sind, oder ob ich nur behandelt werde. Und es ist wunderbar, wenn das alles ineinandergreift.

Wenn Du willst, bin ich für Dich da

Das Grundverständnis eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin in der Klinik ist nach Volker Jung: „Wenn Du willst, bin ich für Dich da! Und das ist unabhängig von der Konfession oder der Religion. Das ist auch unabhängig davon, dass vielleicht jemand vor einigen Jahren entschieden hat, ich will aus der Kirche austreten. Diese Zuwendung gilt ALLEN. Und es ist gut, wenn Kliniken von sich sagen: Es ist gut, wenn in unserem Haus Klinikseelsorgerinnen und Seelsorger unterwegs sind, und sie das auch als Unterstützung der Arbeit im Krankenhaus erleben. Wenn Seelsorge zum Heilungsprozess beiträgt, so Jung, ist das sehr gut.

Klinikseelsorge – „Ich habe Zeit, ich bin da, ich komme zu Dir, welches Thema hast Du? – vielleicht auch im Moment kein Konkretes.“

Die Kirchensteuer versetzt uns in die Lage, Dienste anbieten zu können. Und das ohne danach fragen zu müssen, was zahlt der oder die andere dafür. Und das gibt gerade im Bereich der Seelsorge eine große Freiheit für die Pfarrerinnen und Pfarrer. Sie können sich jeder und jedem zuwenden, sie müssen sich nicht auf diejenigen konzentrieren, von denen sie meinen, dass dort die meisten Spenden zu holen wären. Das ist eine ganz große Freiheit für den Pfarrdienst – zugleich aber auch eine (Selbst-)Verpflichtung: „Du wirst dafür bezahlt, für Menschen Zeit zu haben – und die nimm Dir jetzt auch- das ist die andere Seite.“ Diejenigen, die das System der Kirchensteuer kritisieren, denen hält Jung entgehen, dass die Kirchensteuer ermöglicht, Menschen unabhängiger gegenüber zu treten. Was für beide Gesprächspartner und die Seelsorge eine enorme Stärkung bedeuten kann.“

Seelsorge ist Gespräch, Gebet und Segen – was noch? Seelsorge hat ein breites Spektrum, hierzu gehört beispielsweise auch die Arbeit eines Ethik-Komitees. Jung erzählt von seinen Besuchen am Krankenbett – hier hat er erstmal lange und viel zugehört. Ich habe auch Fragen gestellt und versucht, mit Menschen einige Schritte darüber hinaus zu gehen, als das, was man für sich alleine denkt und zu Recht legt. Und dann kam ganz oft der Punkt, wo ich die Menschen gefragt habe: „Darf ich für Sie ein Gebet sprechen? Und dann habe ich versucht, dass was wir miteinander besprochen haben, nochmal zusammen zu fassen und im Gebet vor Gott zu bringen. In der Regel war es dann auch so, dass ich dieses Gebet oder auch diesen Besuch mit einem Segenswort abgeschlossen habe.“ Damit ging es in einander über – das Reden und das so zu sagen Gottesdienstliche dieses Besuches. Ich habe gemerkt, dass dies vielen Menschen viel bedeutet hat. Und das unterscheidet genau noch mal diesen Besuch des Seelsorgers von dem ebenso sehr zu schätzenden Besuch einer psychologischen Begleitung und Betreuung.

Bei seinen damaligen Besuchen in der Klinik gab es mehrere Phasen. In der einen Phase hatten sich die Kolleginnen und Kollegen die Stationen aufgeteilt und sind von Zimmer zu Zimmer gegangen, in einer anderen Phase wurden erst einmal die Gemeindeglieder besucht – und dabei ergab sich oft in 2 oder Mehrbettzimmer auch Gespräche mit anderen. Jene, die sich in diesem Moment interessiert eingeschaltet hatten.

Die Medizinische Entwicklung ermöglicht uns, Menschen zu helfen, wo das früher nicht möglich war. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass wir zunehmend in Bereiche vordringen, wo es nicht einfach zu entscheiden ist, ob etwa lebensverlängernde Maßnahmen fortgesetzt werden oder nicht. Und das sind Situationen, wo wir alle auch miteinander lernen müssen. Und zu diesen Lernenden gehören genauso die Seelsorgerinnen und Seelsorger, wie die Ärzte und auch die Angehörigen. Mehr noch, auf für uns als Seelsorger müssen wir da vorarbeiten und auch (grundsätzliche) Entscheidungen für uns treffen. Dann kann das Gespräch mit einer Seelsorgerin – einem Seelsorger ausgesprochen hilfreich sein, gerade wenn Menschen sagen, mir ist es wert auch gerade diese christliche Perspektive mit zu bedenken. In Kliniken bedeutet das bei der Besetzung des Ethik-Gremiums eine bewusste Entscheidung für die Mitgliedschaft eines Klinikseelsorgers – einer Klinikseelsorgerin. Und es ist auch klar, dass dort ein Theologe oder eine Theologin in diesem Gremium niemals seine Stimme als eine direktive einbringen wird. Die christliche Perspektive wird hier eingetragen als eine Hilfe zur Entscheidungsfindung.

Die zukünftigen Herausforderungen in der Klinikseelsorge sind noch nicht ganz einfach zu benennen, hier ist vieles in Bewegung und auch die Aufenthalte n der Kliniken werden zunehmend kürzer. Hier ist auf jeden Fall die Frage, wie sieht es mit dem Übergang aus. Wenn Patientinnen und Patienten einen seelsorgerlichen Kontakt in der Klinik hatten – und wie kann dies dann in der Wohnsitz-Kirchengemeinde eine Fortsetzung finden? Wenn die dann Entlassenen sagen, das hat mir gut getan – wo kann ich jetzt daheim auch anknüpfen – beispielsweise zum Gemeindepfarrer oder Gemeindepfarrerin oder auch zu jemand anderem, der sie seelsorgerlich begleitet. Jung fragt, wie kann das auf den Weg gebracht werden? Hier sieht er eine wichtige Vernetzungsaufgabe.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für den Kirchenpräsidenten die Begleitung der Angehörigen, wenn ein Mensch in der Klinik verstorben ist. Hierbei ist jede Situation unterschiedlich, bei dem einen ist es ein Sterbeweg – Schritt für Schritt, beim anderen ist es sehr plötzlich. In diesem Moment jemand an der Seite zu haben, der dann sorgsam dafür sorgt, dass die Bedürfnisse des Abschiednehmens erkannt werden und dass dem auch Raum gegeben wird … das ist für mich eine außerordentlich wichtige Aufgabe in der Klinikseelsorge. Dazu gehört auch, dass es in der Klinik entsprechende räumliche Voraussetzungen braucht, um einem Abschied Zeit geben zu können. Gerade auch dann, wenn nahe Angehörige erst einmal von weit herkommen müssen, die bewusst auch noch an einem Bett Abschied nehmen wollen. Hier reicht ein kleines Zeitfenster nicht. Ein Abschiedsraum, gleich eines Raumes außerhalb des laufenden Betriebes ermöglicht hier vieles. Ein Abschiedsraum braucht und ermöglicht einen Platz im Klinikalltag. Das gilt für Angehörige aller Religionen.

Hund: Das tut der Seele gut. In dem Moment, wo die Seele, der einzelne Mensch, erlebt: Ich bin angenommen. Da ist eine Klinikseelsorgerin, ein Klinikseelsorger, der meint mich. Der/ Die hat auch wirklich etwas zu sagen, eine Botschaft für mich. Ein tolles Angebot, dass Sie als Kirche ermöglichen. Hier bedauert Jung, dass dies leider nicht flächendeckend angeboten werden kann. Insofern ist es wichtig, Pfarrerinnen und Pfarrer aus den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, hin und wieder in den Kliniken präsent zu sein. Aber es braucht auch Klinikstandorte, wo es richtig und gut ist, mit ganzen Stellen für Klinikseelsorge präsent sein. Er würde das gerne auch noch viel weiter ausbauen, aber auch die Evangelische Kirche hat hier begrenzte Möglichkeiten. Dann fügt er hinzu: „ Ich bin aber sehr, sehr dankbar für den Dienst der Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Kliniken, weil das eine ausgesprochen wichtige Aufgabe ist.

 

Kontakt:

Pfarrer und Kirchenpräsident der EKHN

Dr. Dr. h.c. Volker Jung

Paulusplatz 1

64285 Darmstadt

kirchenpraesident@ekhn.de

Aufnahmetermin am 2.10.2017, 14.30 in der Kirchenverwaltung

 

 

004  – Der Tod ist nahe herangerückt – wie reden wir im engsten Kreis darüber – oder eben nicht …

 

Eine Geschichte, die immer wieder so passiert:

Als Klinikseelsorger werde ich zu einem Patienten im palliativen Bereich gerufen. Vor der Tür treffe ich den Sohn oder die Tochter. Das Gespräch endet, bevor ich ins Zimmer gehe, mit der Bitte, dass ich dem schwer kranken Vater/Mutter nicht sagen soll, das der Tod nahe bevorsteht. Spreche ich dann im Zimmer mit dem Patienten, erhalte ich auch dort den Auftrag, dem Sohn/Tochter nichts vom bevorstehenden Ableben zu erzählen.

Ein Auftragsdilemma, da alle Bescheid wissen, es aber aus vermeintlicher Rücksicht auf den anderen nicht aussprechen wollen. Gründe dafür gibt es viele.

Manchmal entscheide ich, es genau bei diesen Aufträgen zu belassen. Manchmal bringe ich die Beteiligten behutsam ins Gespräch. Denn jetzt kann noch das miteinander besprochen werden, wozu im kommenden Monat keine Gelegenheit mehr sein wird. Jetzt kann es um das Essentielle gehen, wie auch im Johannes-Evangelium – die Abschiedsreden Jesu.

In diesem Moment, so ist es mir schon vielfach gegangen, geht es weniger um die Trauer und den Abschied, wohl aber um das beantworten der wichtigsten gemeinsamen Fragen und vor allem um das mögliche Schließen offener Enden.  Mehr noch, es geht um eine Art von Transformation der bisherigen Beziehung. Das verändert (verbessert) auch deutlich die Trauer über den Tod dieses Menschen.

Aber dazu müssen beide bereit sein und auch miteinander ins Gespräch kommen. Sonst gibt es einen Zeitpunkt, wo das nie mehr gehen wird. Musikalisch wird dieses von Mike Rutherford im Blick auf seinen eigenen Vater in der Ballade „In the living years“ (Mike and the Mechanics) besungen.

 

Bei allem, es ist meine fast immer gemachte Erfahrung, dass Jeder in irgendeiner Form wusste, dass er sich in der finalen Runde des Lebens, in Sichtweite der Ziellinie, befindet. Auch wenn keiner etwas gesagt hat. Einige Male durfte ich Menschen schon begleiten, die auf dieser Zielgerade noch Ballast in Form einer Lebensbeichte abgeworfen haben und damit leichter ins Ziel kamen.

 

003 – Auf dem letzten Meter des Lebens

Sterbebegleitung


Ausgangssituation: Ich werde von einer Stationsmitarbeiterin in Absprache mit der Familie zu einem Sterbenden gerufen.

Da dies in der Nachtrufbereitschaft passiert, habe ich eine gute halbe Stunde Anfahrtszeit, Gedanken – an denen ich meine Hörerschaft teilhaben lasse, gehen mir durch den Kopf.

Die nächste Szene ist das Krankenzimmer auf der Intensivstation. Die engsten Angehörigen sind hier versammelt. Die Anzeige auf den Geräten signalisieren, dass es nicht mehr lange dauern wird. Ich bitte die Angehörigen sich im Kreis mit dem Sterbenden zu versammeln.

Ich öffne gleichsam den heiligen Raum mit den Worten, die einer Überschrift oder auch einer Torinschrift in diesem Moment gleichen: „Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Ich schenke nun den Anwesenden eine kleine Bildkarte mit einem Bronzeengel aus, lasse das Bild einen Moment wirken und lese auf der Innenseite Worte aus dem 91. Psalm vor, lasse Raum für Eigenes, und lade ein gemeinsam das Vater Unser zu beten. Ich schließe mit dem Segen – insbesondere mit dem Hinweis, der mir aus vielen Begegnungen im Kloster Gnadenthal zentral geworden ist, den ich etwas abgewandelt habe: Und wohin wir jetzt auch immer gehen, dort ist schon unser Gott! Gehen wir im Frieden Gottes – und beende mit dem Kreuzzeichen. Stille erfüllt den Raum, nur die medizinischen Geräte sind zu hören.

Als ob der Sterbende genau auf diesen Moment gewartet hat, bewegen sich ab diesem Moment seine Vitalwerte deutlich im Sinkflug. Alle wissen, was das bedeutet. Trotz aller Traurigkeit ist es ein Abschied in Würde, fast schon in einer Gelassenheit. Ein heiliger Moment, so würde ich es nennen, folgt.

Nach und nach verlassen alle den Raum. Die Witwe bittet nachher noch mal zu ihrem verstorbenen Mann zu gehen, was aber kein Problem ist.

In der neuen Situation wollte sich die Witwe orientieren, daher habe ich ihr Hinweise auf das Thema Bestattung gegeben und sie hat ihren ersten Anruf beim Bestatter gemacht.

In der nächsten Episode lade ich Sie ein, mich bei einer Aussegnung zu begleiten. Es wird also eine Geschichte sein, da ein Mensch eben gerade gestorben ist und der Klinikseelsorger gleichsam erste Hilfe an den allerengsten Angehörigen leistet und den Verstorbenen aus ihrem Kreis heraus begleitet.

 

 

002 – „Mein Partner kommt als Pflegefall nach Hause …

Wer sorgt für mich als Angehörige?“

Ausgangssituation, die jeden treffen kann:
Der Partner erleidet einen massiven Infarkt und überlebt Dank schnellem Eingreifens einer zufällig anwesenden Ärztin. Die Rettungskette funktioniert hervorragend, der Patient wird in die Hessen-Klinik eingeliefert. Die Klinikseelsorge wird angefragt und begleitet den Patienten und die Familie in dieser sehr schweren Zeit. Nach einigen Wochen im Krankenhaus steht fest: dass der Patient als Schwerstpflegefall, weitestgehend austherapiert, nach Hause entlassen wird.

Was wäre wenn – eben keine Ärztin dagewesen wäre und beherzt eingegriffen hätte. Was hätte der Patient bei einer möglichen Patientenverfügung gewollt – Habe ich überhaupt eine? Welche Entscheidung wäre von den Angehörigen und dem Ethikkomitee zu treffen, wenn das Leben nur noch an Maschinen hängt? Keine einfache Frage und erst recht keine einfache oder auch allgemeingültige Antwort.

Während der Patient in seinem Leiden gut versorgt in der Klinik liegt, könnten sich daheim ganz andere, ebenfalls existentielle Sorgen auftun. Wirtschaftliche Aspekte? Was bedeutet das für die Beziehung, für die Familie? Möglicherweise die Erweiterung der Beziehung von zwei auf drei – zum Wohle aller?

Für den Patienten wird gesorgt – aber was ist mit den nächsten Angehörigen, die nun massiv an ihre physischen, psychischen und finanziellen Grenzen – gegebenenfalls auch darüber hinaus kommen. Manche drohen in dieser Situation unter zu gehen oder auch sich selbst, zu Gunsten des Patienten, aufzugeben. Aber: „Man kann auf die Dauer nur für andere gut sorgen, wenn man für sich selbst gut sorgt.“
„Ich darf sein“ – christlich begründet in der Taufe. Ich bin – ich darf sein – ich muss nicht erst noch werden, geschweige denn mich selbst verleugnen – oder gar mich für den anderen aufgeben – dann kann ich auf die Dauer ihn auch nicht mehr unterstützen, sondern brauche selbst Hilfe.
„Was brauche ich wirklich?“ – Zeit, Menschen, die mir die richtigen Fragen stellen, die ein Stück des Weges mit mir gehen – vielleicht auch schweigsam, mit tragen / aushalten, nicht weglaufen. Menschen, die für mich- auch wenn ich es erst mal nicht erfahre, vielleicht auch gar nicht will – für mich beten, für mich glauben – wenn ich es in diesem Moment nicht kann.

Aber schnelle Antworten oder Rat-Schläge sind in der Regel genauso wenig hilfreich, wie verpflichtende Wege, die mit dem fremden oder gar weitestgehend vollständigen Anspruch der Erlösung daher kommen.
Was brauche ich wirklich? Möglicherweise sind nun auf einmal bereits vorgezeichnete Schritte dran, die aber lange Zeit nicht gegangen worden sind.

Ein Weg des in sich Hineinspürens (ohne dort zu bleiben), möglicherweise auch mit Hilfe, ggf auch professioneller Hilfe, bei dem das „Ich darf sein“ immer größer wird und in ein gutes gestärktes „Ich bin“ mündet.

Dann stehen Ihnen als Angehörige mehr Ressourcen für sich selbst zur Verfügung hat, mit denen Sie dann auch den anderen unterstützen können – ohne daran zu zerbrechen. Hier ist Kreativität nicht nur erlaubt, sondern gar geboten. Zum Wohl von Patient und Angehörigem.

 

Fragen zum Weiterdenken:

1. Habe ich mit meinen Engsten (Familie, Freunde usw.) schon mal über eine derartige lebensbedrohliche Situation gesprochen?

2. Habe ich ggf. eine Patientenverfügung? Wie ist diese aufgebaut? Erfahrungsgemäß sind viele PV sehr vage formuliert, besonders, wenn sie per „copy and paste“ aus dem Internet entstanden ist. Eine Möglichkeit wäre, die PV im Entstehungsprozess mit dem Hausarzt durchzusprechen.

3. Wer hat Kopien davon – auch die als Entscheider Benannten? Wer ist geeignet meine Interessen gegenüber Dritten zu vertreten (Generalvollmacht)? Hinweis: Gerade in Beziehungen ohne Trauschein ist der Partner ohne ein besonderes Papier wie ein Fremder außen vor. Mehr noch, dann sind möglicherweise auf einmal Familienangehörige an der entscheidenden Position, die man dort keinesfalls haben möchte. Ebenfalls ist zu bedenken, dass bei dem Gericht unklaren Situationen, von diesen ein gesetzlicher Vertreter bestimmt wird, der dann von außen kommt.

4. Wäre ich dafür die („meine“) Geräte abzuschalten, wenn ich nach einem Unfall, austherapiert, nur noch an den Geräten hängen würde? Wer sollte meiner Meinung nach die Entscheidung treffen?

5. Wollte ich eine Begleitung durch die Klinikseelsorge meiner Konfession oder Religion, sollte ich im Krankenhaus liegen? Wäre es mir (als Evangelischer oder Katholische) wichtig, dass mein Gemeindepfarrer/Gemeindepfarrerin, mit dem ich verbunden bin, von meiner Situation weiß, mich ggf. auch besucht?

6. Gibt es einen Notfall-Ordner – mit (Kopien/Originalen) aller wichtigen Dokumente (Geburts-, Heirats- Urkunde, Schlüsseldokumente, Bankdokumente, Versicherungen usw.) und ggf. auch einer Adress- bzw. Telefonliste aller in einer solchen Situation wichtigen Personen und Institutionen? Wie sieht es mit Online-Bereichen: Banken, Netzwerken (Facebook, Xing, linkedin usw.) aus? Wer kann wo in diesem Fall auch einen Account schließen/löschen?

7. Wenn Sie Unternehmer sind, denken Sie bitte auch daran, wie in einem solchen Fall das Szenario für Sie und Ihr Unternehmen aussieht? Hier gibt es einzelne Kanzleien, die auf dieses Thema spezialisiert sind.
Wie sieht es mit Vertretungsrechten und Unterschriftsbefugnissen aus oder sind Sie der Einzige? Wo sind welche Dokumente abgelegt, wer kann an was im Ernstfall heran? Ist dann erst einmal Suchen oder Finden angesagt?
Wer muss, ggf. auch in welcher Reihenfolge informiert werden? Wer darf für Sie bzw. das Unternehmen in diesem Moment kommunizieren? Möglicherweise haben Sie auch Gedanken darüber, wem, was und wann (Leitlinien) und wie kommuniziert wird.

Literatur, die weiterhilft, folgt in Kürze

 

001 – Nein ist eine legitime Antwort – Hörsturz

Kernaussagen

  • Wenn Ärzte bei einem Patienten einen Hörsturz diagnostizieren, ist in der Regel Ruhe nötig und mit Infussionen helfen sie in aller Regel sehr wirksam, oftmals sind die Betroffenen nach 5-7 Tagen wieder in ihrer gewohnten Umgebung.

 

  • Als Seelsorger in der Klinik erlebe ich in den Gesprächen, in den Lebensgeschichten, die ich erzählt bekomme, dass ein Hörsturz oft zusammen mit einem bestimmten Kommunikationsmuster anzutreffen ist. „Ich – oder auch meine Seele – kann dies nicht mehr hören“. Und auf einmal reagieren Körper und Seele.

Überlege bei jedem JA, was Du einem anderen gibst, ob es nicht ein NEIN gegenüber Dir selbst ist.

  • Bisweilen gibt es auch das „das Bedingte Ja zu sich selbst“. Wenn ich dieses oder jenes gemacht oder geleistet habe, möglicherweise in dieser oder jener Menge oder Qualität, dann bin ich ok – vielleicht kann ich dann auch „ja“ zu mir sagen.
  • Als evangelischer Christ und Klinikpfarrer rufe ich meinem Gegenüber die (seine?) Taufe in Erinnerung. In der Taufe, so sagt es das Christentum, wird das JA Gottes, das unverfügbare, das unbedingbare Ja Gottes zum Getauften sichtbar.

Dein JA zu Dir ist bereits gesprochen und ist gültig

  • Die biblischen Geschichten von der Taufe Jesu erzählen, dass aus dem Himmel mit einer Taube verbunden eine Stimme kommt: Du bist mein geliebter Sohn – ich ergänze meine geliebte Tochter – an Dir habe ich Wohlgefallen – so nennt es die (Übersetzung nach Martin Luther). Das ist das bedingungslose JA, was ich mir weder verdienen kann noch könnte.
  • Die Taufe ist der auf der Seite Gottes unverbrüchliche Bund mit diesem besonderen Menschen, mit diesem Getauften. Das volle JA ist bereits da, jetzt lohnt es sich für den Einzelnen dieses in Vergessenheit geratene Wissen wieder in das persönliche Leben hinein zu holen und Stück für Stück einen neuen Weg zu gehen. Auf diesem Weg lohnt es sich weiter zu gehen.

 

 

000 – Neues aus der Klinikseelsorge – Pilotfolge


„Was Deiner Seele gut tut …“ unter diesem Motto berichte ich, Stefan Hund, wöchentlich ab September 2017 aus der fiktiven „Hessen-Klinik“ von meinen Begegnungen mit Patienten.

Ich lade darüberhinaus interessante Interviewgäste aus dem Bereich der Klinikseelsorge wie auch aus Themenfeldern, mit denen er als Klinikseelsorger ins Gespräch bzw. ins Miteinander-Tun kommt, in diesen Podcast ein.

Mein Podcast genießt die Unterstützung des Evangelischen Dekanates Darmstadt-Stadt. Die Musik wurde von Dekanatskantor Stefan Mann, Darmstadt-Eberstadt, komponiert und als mp3-File umgesetzt.

Der Podcast ist nicht im Rahmen meiner realen halben Stelle als Klinikseelsorger für das Klinkum in Darmstadt leistbar, weder zeitlich noch finanziell. Daher sponsere ich zeitlich und finanziell diesen Podcast. Sponsoren für die ersten Folgen sind:  Stefanhund.com, systemischer Coach und Mediator, Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt und Dekanats-Kantor Stefan Mann.

Für diesen Podcast hat er aus Gründen der Diskretion, des Seelsorgegeheimnisses und der Unabhängigkeit die fiktive „Hessen-Klinik“ an der hessischen Bergstraße – analog der legendären TV-„Schwarzwald-Klinik“ aus dem Glottertal ins Leben gerufen.  Sämtlich erzählte Geschichten spiegeln einen wahren Kern, persönliche Details, die auf die realen Personen schließen lassen könnten, sind aber bewußt verändert.

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In dieser Pilotfolge:

  • Viele Patienten im Krankenhaus haben ein Kopfkino – und ein Smartphone oder Tablet

Als Klinikseelsorger ist es mir wichtig, Patienten, die in meinem Bereich „residieren“, zu besuchen und ihnen ein Gespräch anzubieten. Entsprechend meinen zeitlichen Möglichkeiten mal mehr und mal weniger in meinem Dienst. Kein Patient ist freiwillig in der Klinik, so ist es nichts Ungewöhnliches, dass der eine oder die andere ein Kopfkino entwickeln. Bei manchen, zu der Krankheit, die sie jetzt real haben, bei anderen auch zu den Krankheiten, die vielleicht haben könnten. Manche kommen ins Grübeln zu der Frage nach dem woher, das ist aber seltener, vielmehr sind einige an den Fragen dran, wie geht es weiter, wenn sie entlassen sind.

Bei einigen Patienten kommen auch grundsätzliche Lebensfragen auf, das geht von privaten Themen wie Partnerschaft bis hin zu beruflichen Themen oder Unternehmensperspektiven. Als evangelischer Klinikseelsorger bringe ich für den Patienten wunderbare Privilegien mit, die für mich den Reiz aber auch die Herausforderung bedeuten:

a) Ich nehme mir extra für ihn/sie Zeit und höre aktiv zu.

b) Ich gebe ihm mit meinen Fragen Raum – und muss nicht zielgerichtet fragen, ob er Brot oder Brötchen, sie Tee oder Kaffee möchte, wie der Blutdruck und manches andere war…

c) Meine Präsenz gilt die nächste Zeit, oft um die 15 Minuten, ihm oder ihr allein – mit den Themen, die in diesem Moment für diesen Menschen dran sind.

d) Auf Wunsch bete ich mit oder für die Patienten und verlasse das Zimmer mit einem Segenswort.

Viele haben ein Smartphone oder ein Tablet bei sich. Das brachte mich auf die Idee mit dem Podcast.

  • Seele – Seelsorge, was ist das für mich

Seele ist für mich erst einmal sehr allgemein, der Geist, der Atem, der darinnen ist – also in einem Menschen, oder auch in einem Tier, in einem Lebewesen ist – aber auch darüber hinaus. In diesem Sinne haben auch Gebäude, Organisationen oder auch ganze Unternehmen eine Seele. Einen Geist, einen Atem, der darinnen ist.

Und wie es einem Menschen geht, spürt, hört oder auch riecht man es am Atem, ist er gleichmäßig tief oder kurzatmig – langatmig, gar mit Aussetzern oder stockt einem der Atem, kann ich ihn gut riechen oder stinkt er mir schon … gibt das auch schon einen Hinweis auf die Gesundheit und einen guten Geist des Miteinanders.

  • Patientenbesuche in der Klinik vor Ort –

Ich arbeite seit 2015 als Klinikseelsorger für einen Krankenhaus der Vollversorgung in Südhessen. Regelmäßig gehe ich auf „meine“ Stationen und biete ein Gespräch an. Manchmal auf Empfehlung – meistens aber „von Zimmer zu Zimmer“.

Hier treffe ich auf die unterschiedlichsten Menschen. Sie haben alle gemeinsam, dass sie in diesem Moment Patient oder Patientin der Klinik sind.  Zu etwa 30% wohnen diese aktuell in Darmstadt, 60% im Landkreis Darmstadt-Dieburg und 10% kommen darüberhinaus nach Darmstadt. Ich komme mit allen ins Gespräch, ob christlich, muslimisch, buddhistisch oder keiner Religion zugehörig.

Zur Arbeit in der Klinikseelsorge gehört aber noch viel mehr…

  • Klinikseelsorge ist bei uns Team-Arbeit, Ökumene ist selbstverständlich.

  • Meine Patienten heißen im Podcast grundsätzlich „Müller, Maier oder Schulze“

Wenn ich Geschichten aus dem Krankenhaus erzähle, oder in zukünftigen Interviews meine Kolleginnen und Kollegen davon berichten, werden wir natürlich die Namen der Beteiligten verändern und auch sonst private-persönliche Details neu benennen oder herausnehmen, damit kein Rückschluss auf die konkrete Person möglich ist. Bitte lassen Sie sich nicht irritieren, dass alle unsere Patienten beispielswiese Maier oder Müller heißen, bei Familien mit muslimischem Hintergrund ist das dann in der Regel der Familienname Ibrahim.

  • Stefan Hund – Persönlich

Stefan Hund ist meine Name schon seit 53 Jahren. Mein Bild siehst Du auf dem Cover des Podcasts. Ich bin seit 1996 Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau – Nach dem abgeschlossenen Theologiestudium, dazu einiges an Psychologie und Pädagogik habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und bei Merck und Pirelli gearbeitet. Ich war über 15 Jahre als Pfarrer leitend in südhessischen Gemeinden, habe ein Projekt aufgebaut und geleitet, in dem ich im Auftrag der Kirche Theologinnen und Theologen in außerkirchliche Arbeitsfelder und vor allem Unternehmen hinein beraten habe. Dazu kommen noch Referententätigkeiten im Bereich der Kirchenleitung. Seit 2004 leite ich Einkehrtage im Schweigen für Unternehmer und Führungskräfte. Hierzu finden Sie auch einige Informationen auf dieser Homepage. Privat lebe ich glücklich in einer Patchworkfamilie mit Kindern.

  • Podcast – Musik

Die Musik ist eine Eigenkomposition meines sehr geschätzten kirchenmusikalischen Kollegen Stefan Mann aus Darmstadt Eberstadt.

  • Grundsätzliches

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich als ev. Seelsorger für meine Patienten vor Ort arbeite, dies aber nicht zusätzlich für Hörer des Podcasts leisten kann und werde.

Für eine persönliche Seelsorge wenden Sie sich bitte an meine Kollegen vor Ort – Ihren Gemeindepfarrer oder ihre Gemeindepfarrerin.

Für ein professionelles Coaching oder eine Mediation auf Rechnungsbasis kommen Sie gerne auf mich über das Kontaktformular zu. Vielen Dank.

 

Für Rückfragen oder Anmerkungen erreichen Sie mich unter:

Podcast-Klinikseelsorge@stefanhund.com

 

Herzliche Grüße

Stefan Hund