Cooldown – Selbstschutz für Helfende Selbstschutz für die Helfenden … Damit die Angst nicht auch noch mitfahren muss … Interviewgäste: Kati Johannsen und Frank Grawe. Sie bieten unter dem Namen: crashkurs-selfdefence.de von Hamburg aus bundesweit Hilfe für Personal auf Rettungswagen (RTW) und in Notaufnahmestationen an. Inhalt des Interviews: Unsere Umwelt ist in den letzten Jahren rauher und brutaler geworden. Das spiegelt sich auch in der veränderten Gesetzesgebung: Seit dem 30.5.2017 gibt es den §115 Abs. 3 StGB. Hier ist bereits die Behinderung von Rettungsdiensten unter Strafe gestellt. Bereits die Behinderung kann darüberhinaus als „unterlassene Hilfeleistung“ gewertet werden. Die beiden prägen nicht nur viele Jahre im Krankenhausbereich bzw. auf dem RTW sondern auch Kampfsport und professioneller Personenschutz. Hinweis: Bisweilen werden auch Objektschützer bei Kliniken eingesetzt, diese müssen geringere Qualifikationen haben und werden entsprechend auch geringer bezahlt. Opfer werden häufig die Unachtsamen – aber es ist kaum möglich sich intensiv um den Verunfallten zu kümmern und gleichzeitig sein Rettungsmaterial auch im Blick zu haben. Ärgstenfalls gibt es sogar Passanten, die über den Schwerverletzten darübersteigen, um noch zum Bus zu kommen, wie KJ erzählt. Angesichts des Personalmangels im Gesundheitsbereich muss hier einmal mehr etwas für die Mitarbeitenden getan werden, damit sich die Krise nicht noch weiter zuspitzt. Auch im Sinne der Arbeitssicherheit ist hier der Arbeitgeber – und auch der Gesetzgeber gefordert. Ebenso geht es hier nicht nur um den Einsatz von Objekt-Schützern sondern zunehmend von Personen-Schützern. Heute ist auch die Internationalisierung und die Multi-Kulturveränderung zu beachten. Der Krank-Bereich ist ein Hochsensibel-bereich, psychologisch guter Umgang ist extrem wichtig. Wichtig ist die Ruhe reinzubringen. Selbstverteidigung ist ultima Ratio. Wichtig ist Deeskalation und die Frage, was will der Täter. Der eigene Auftritt ist dabei die erste entscheidende Schleuse. Das zweite erste ist, möglichst früh einen Fluchtweg zu finden – um in der Hitze dort raus zu gehen. In den Kursen werden mit den Teilnehmern Szenarien erlebt und dazu fachliches Hintergrundwissen dargeboten und vermittelt. Kontakt: www.selbstschutzseminare.de (C) Stefanhund.com 2018

Damit die Helfenden im Palliativbereich nicht ausbrennen

Gespräch mit Nadine Lexa, (MAS Palliative Care)

über die Burnoutvermeidung im Bereich Palliative Care.

  1. Was hat eine junge Frau mit dem Thema Burnout im Palliativbereich zu tun? – Wie kommst DU zu dem Thema?
  2. Was ist aus Deiner Sicht ein Burnout – vielleicht auch der Unterschied zur Depression, Symptome
  3. Wer bekommt einen Burnout, was muss er / sie dafür tun oder haben, damit des zum BU kommt?
  4. Ist BO ein individuelles Thema? Wenn ja, was kann ich individuell tun
  5. Ist BO ein Organisationsthema? Organisationsverschulden? Was kann eine Organisation tun, um die Anzahl der BO-Geschädigten möglichst gegen null fahren zu lassen?
  6. Gescheite BO-Prävention ist wichtiger Baustein in der Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung.
  7. Klinikseelsorger haben einerseits ein hohes Aufgabendeputat, andererseits haben sie oftmals einen Blick von außen – zumal sie in der Regel nicht auf der Gehaltsliste und IM Organigramm der Klinik stehen. Was leistet Klinikseelsorge aus deiner Sicht bereits in diesem Bereich, wo wären Wünsche, damit bei Palliative Care nicht nur für den Patienten gesorgt wird sondern auch für den Mitarbeiter.

(C) Stefanhund, 2018

Link zum Buch (Kein Affiliate) : https://www.amazon.de/Burnout-Burnout-Prävention-Palliative-Care-Gesundheitsfachpersonen/dp/345685191X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1537439486&sr=8-2&keywords=Nadine+Lexa

Kontakt zu Nadine Lexa: nadinelexa@gmail.com

Pfarrer Sven-Joachim Haack im Gespräch

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Ganz-Sein, nach Heil-sein. Oft, so Pfarrer Haack, beginnt Sucht in der Pubertät. Hier erzählt er, dass beispielsweise Jugendliche sich Mut antrinken, um den Traummenschen anzusprechen. Gelingt es den fehlenden Mut mit einigen alkoholischen Getränken zu kompensieren und ist das auch noch erfolgreich … dann besteht die Möglichkeit, dies als legale Selbstmedikation zum Erfolg beim nächsten Mal wieder einzusetzen, besonders dann, wenn man sich sonst nicht zu helfen weiß.
Der Transfer passiert oft über Alkohol, jedoch das nur eine Möglichkeit. Hier gibt es legale und weniger legale, gesunde und weniger gesunde Varianten.

Pfarrer Sven-Joachim Haack ist erreichbar über:

https://salus-kliniken.de/friedrichsdorf https://kontemplationundmystik.de

Herzlichen Dank für das Gespräch

(C) https://stefanhund.com (2018)

Ich seh etwas, was Du nicht siehst

Constanze Hill – Ich seh etwas, was du nicht siehst …

Constanze Hill 44 Jahre Jung, erfolgreiche Radiomoderatorin, erfolgreicher Personal Coach, erfolgreiche international agierende Unternehmerin, zwei Kinder rund um die Pubertät – und BLIND.

Die ersten Attribute werden bei vielen das Interesse gesteigert haben – und dann kommt das Wort blind.

Was macht das mit den Menschen, die dir begegnen? Macht es sie unsicher? Sicher? Wie gehen sie mit dem Ungewohnten um?

Was bedeutet an dieser Stelle Respekt? – für Dich – für Dein Gegenüber – wäre das etwas anderes gewesen, wenn ich mit der Information „Blind“ angefangen hätte?

Wie sieht Dein Alltag aus?

Du sagst von Dir -blind sein hat viele Vorteile? Welche

Bist Du damit nicht auch vielen Überlegen, weil sensorische Fähigkeiten bei anderen weniger ausgeprägt sind?

Im Krankenhaus fällt für viele eine Welt zusammen, wenn es heißt, dass sie dieses oder jenes nicht mehr können – vielleicht, weil ihnen ein Bein abgenommen werden musste, oder sie das Sehen oder das hören verloren haben.

Was kannst Du ihnen als Blinde mitgeben?

Kontakt via Facebook https://www.facebook.com/constanze.hill1

(C) Stefanhund 2018

Podcastpfarrer

Interview mit Sandra Mantz, Begründerin und Geschäftsführerin der Sprachgut-Akademie (3v3)

 

Shownotes:

Klinikseelsorge und gelingende Kommunikation sind wichtig.
Menschen, die an etwas glauben, haben ein stärkeres Immunsystem.
Sandra Mantz plädiert für mehr Spiritualität im Alltag und eben nicht nur in Notsituationen.

„Ein Profi bereitet sich vor und übt eben nicht erst im Spiel.“ Das gilt auch für den Umgang mit Sterben und Tod, wer hier nicht trainiert ist, der gerät leichter in die Defensive. Emotionale , persönliche aber auch moralische Druck-Antworten aus der Zisternen- Situation sind dann eher die Regel.

Wir sind geprägt durch das eigene Erleben. Es ist eben nicht egal was wir denken, reden bzw. kommunizieren. Wenn ich weiß was ich kann, werde ich gelassener.
Gute Kommunikation macht gesund, körperlich wie wirtschaftlich – alles andere kostet, zwingt zum zahlen.

Kontakt:

Sandra Mantz

www.sprachgut-akademie.de

(c) Stefanhund.com

Den Podcast abonnieren:

http://bit.ly/iTunes-Podcast-Klinikseelsorge
https://spoti.fi/2tNOkVU

 

Interview mit Sandra Mantz, Begründerin und Geschäftsführerin der Sprachgut-Akademie (2v3)

Gute Kommunikation folgt guten Mustern

 

Shownotes:

Wenn alte Menschen sagen können, ihr Leben war (überwiegend) gut – und sie können sich verabschieden, dann können sie auch leichter gehen.
Sterbende Menschen können die größten Lehrer des Lebendigen sein.
Der Erfolg der Medizin in der Pflege hängt stark davon ab, gut kommunizieren zu können. Dazu gehören Sensibilität in der Wortwahl, Haltung und Rollenbewusstsein.

Die Kunden der Sprachgut-Akademie kommen aus allen Bereichen. Vornehmlich sind es aber diejenigen, die eine hochwertige Kommunikation brauchen. Gearbeitet wird interaktiv vor allem aber kommunikativ. Feldkompetenz der Berater entsteht häufig in der 1:1 Begleitung und Spiegelung.

Im Vordergrund steht die Langzeitwirkung: Kulturwandel im Unternehmen. Allerdings, wenn sich die Kultur nicht zum Guten und Hilfreichen wandelt, wandeln die Menschen aus der Organisation hinaus. -> Gute Kommunikation ist Kunden- und Mitarbeiter-Gewinnung und Bindung in einem. Gute Kommunikation und Kultur steigern die „gefühlte Qualität“. Kommunikation ist einerseits personenabhängig, den die eine Mitarbeiterin ist kommunikativer und freundlicher als die andere. Aber zur Kultur gehören alle.
Im Blick auf die Kosten: Ja, diese Arbeit ist Geld- und Zeitaufwändig. D.h. es wird mit Multiplikatoren in der Organisation genauso gearbeitet wie mit digitalen Hilfsmitteln.

Kontakt:

Sandra Mantz

www.sprachgut-akademie.de

(c) Stefanhund.com

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Interview mit Sandra Mantz, Begründerin und Geschäftsführerin der Sprachgut-Akademie

Gute Kommunikation folgt guten Mustern

Shownotes:

Sandra Mantz ist Begründerin und Geschäftsführerin der „Sprachgut-Akademie“

Der berufliche Hintergrund von Sandra Mantz ist die Altenpflege, hier ist sie groß geworden.

Eine Ihrer  wichtigen Lebens- und Arbeitserfahrungen:
Gute Kommunikation folgt guten Mustern

Solange alles gut und ruhig ist funktioniert Kommunikation in der Regel gut. Allerdings, kommen Sorgen und Ängste oder anstrengende Situationen / Umfelder hinzu, wird es schwierig. Da reicht es nicht mehr aus, was man mitbringt.
Kommunikation zum Stichwort Tod: Im Altenpflegebereich ist dieses Thema gegenwärtig, oft aber fehlt die Reflexion in den Teams über das Thema Tod.

Pflegekräfte haben nicht nur ihren eigenen Umgang mit dem Thema, hinzu kommen auch die Patienten. In der Regel geht das professionell. Schwierig wird die Situation dann, wenn Verwandte mit dem Sterben nicht umgehen können oder auch wenn Familienstreitigkeiten an dieser Stelle mit in die Kommunikation mit hineinspielen.

Hier braucht es Schulung und Begleitung, sonst werden die Mitarbeiter gerade durch diese Situation zunehmend erschöpft. Insbesondere, wenn die Themen nicht aufgelöst werden und in der Kommunikation (unterschwellig) präsent sind.

Kontakt:

Sandra Mantz

www.sprachgut-akademie.de

(c) Stefanhund.com

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P-K-045-Interview mit dem Ökumenischen Besuchsdienst (Grüne Damen / Grüne Herren) Teil 3/3


Aus dem Inhalt

  • Besuchsdienst ist eine Bereicherung für die Ehrenamtlichen, die sie mit nach Hause nehmen …
  • Die Dankbarkeit der Patienten, dass man zugehört hat, ist ein großer Lohn
  • Grüne Damen und Herren sind ein kirchl. Angebot. Wie weit spielt Kirche oder Glaube eine Rolle?
  • Es ist ein BESUCHS-Dienst, das entspannt. Und gerade diejenigen, welche am Anfang sehr abweisend waren – sind im Verlauf des Gespräches die Interessiertesten – eine häufige Erfahrung…
  • Sehr hohe Akzeptanz: In 18 Jahren nur zwei mal weggeschickt.
  • Ökum. Besuchsdienst und andere Religionen – Hier kann der Besuchsdienst zum Vermittler werden

(C) Stefanhund.com

Episode hören:

http://podcast-klinikseelsorge.podigee.io/46-podcast-klinikseelsorge-046-der_lohn_des_ehrenamts_gruene_damen-3v3

Ab August/September 2018 wir es wieder einen Ausbildungskurs „Grüne Damen/Herren“ geben. Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie bitte die Kolleginnen einfach an:

 

Klinikum Darmstadt GmbH

Katholische Klinikseelsorge – 06151 – 107 – 5640

Evangelische Klinikseelsorge – 06151 – 107 -5641

P-K-044-Interview mit dem Ökumenischen Besuchsdienst (Grüne Damen / Grüne Herren) Teil 2/3

Aus dem Inhalt

Frau Schweitzer sieht deutlich höheren Bedarf bei den Patienten, allerdings braucht das auch mehr Ehrenamtliche. Ein neuer Besuchsdienst-Kurs wird im September 2018 starten.

Dr. Meuser: Die Ausbildung ist sehr gut, hat ihn selbst auch weitergebracht. Aber es ist immer Ehrenamt, Freiwilligendienst.

Welches war für Sie das bedrückendste Gespräch?

Bedrückend ist, wenn das „danach“ eines zu entlassenden Patienten nicht klar oder gar hoffnungslos ist. Hier besteht die Möglichkeit den Sozialen Dienst direkt anzusprechen. Bedrückend ist auch, wenn keiner mehr zum Besuch kommt … Manche der Gespräche gehen auch nach. Die Hauptamtlichen im Besuchsdienst stehen jedoch als weitere Ansprechpartner bereit. Positiv: dass ich Menschen Hilfe geben kann. Viele können mit ihrer Familie über best. Sachen nicht reden.

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit. Der Besuchsdienst belässt jeden bei seiner Wahrheit.

Insgesamt ist dieses ehrenamtliche Engagement sehr positiv – und man lernt viele Dinge neu 

 

(C) Stefanhund.com

 

Ab August/September 2018 wir es wieder einen Ausbildungskurs „Grüne Damen/Herren“ geben.

 

Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie bitte die Kollegen einfach an:

 

Klinikum Darmstadt GmbH

Katholische Klinikseelsorge – 06151 – 107 – 5640

Evangelische Klinikseelsorge – 06151 – 107 -5641