Stundenull-talk-071-Maren-Gandoy-Jetzt-stehe-ich-zu-mir

Jetzt stehe ich zu mir …

Maren Gandoy-Bürger

Stand By Me – Wenn Du Es Nicht Selbst Tust, Macht Es Keiner .

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https://stefanhund.com/52impulse – Mein Geschenk für Dich

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Deine „Stundenull“ – Warum ging es nicht weiter?

Es gab nicht nur eine Stunde Null in meinem Leben. Sie gleichen sich aber Alle. Es waren immer Momente in denen mir schlagartig klar wurde, wen ich genaus so weiter mache, wird es mir bald sehr schlecht gehen.

Dein „Phönix-Moment“ – Was entstand (zunächst) aus der Asche? *

Der Phönix Moment war jedes Mal das JA zu mir selbst und zu meinen Bedürfnissen. Auch verbunden mit Entscheidungen, die große Veränderungen mit sich brachten.

Bitte erzähle in 10-15 Zeilen Deine Geschichte vom „Phönix aus der Asche“, der Du heute bist.

Seit meiner Kindheit habe ich viele Situationen erlebt, in denen ich mich selbst mit meinen Bedürfnissen nicht Ernst genommen habe. In verschiedenen Konstellationen habe ich dieses Konstrukt immer und immer wieder in mein Leben geholt. Dies ging solange, bis ich das Muster dahinter erkennen konnte. In meiner ersten Schwangerschaft war ich ab den 3. Monat ohne Partner und mitten im Studium. Die Rolle der Mutter hat mir geholfen, mich besser wahrzunehmen und gut für mich zu sorgen. Nach der Geburt habe ich zwei sehr intensive Jahre erlebt in denen ich auf allen Ebenen heilen konnte.

All diese Erfahrungen haben mich an den Punkt gebracht, auch anderen Menschen dabei zu unterstützen, ihr volles Potential zu leben und klar den Impulsen ihrer Intuition zu folgen. Selbstwahrnemung und Selbstführung sind der Schlüssel zum Leadership.

Welches Buch / Welchen Film empfiehlst Du Führungskräften / Unternehmern in der Veränderung?

The Mind of the Leader: How to Lead Yourself, Your People, and Your Organization for Extraordinary Results

Mindfullllness, Compassion und Presence sind die Schlüssel für starke Leader. In diesem Buch werden viele praktische Übungen und Beispiele geteilt. Ein tolles Arbeitsbuch.

Hast Du ein „goodie“ – z.B. über eine Landingpage für Interessierte? 

www.marengandoy.com

Wie können Interessierte Dich erreichen? *

kontakt@marengandoy.com

Dankeschön

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Und Was Willst Du Sein?

Asche Oder Phönix?

Dein Durchbruch zum Phönix aus der Asche ist erreichbar. Mein Geschenk für Dich:

https://stefanhund.com/52impulse – Mein Geschenk für Dich

Titel-Musik für diesen Podcast: Watch the world burn – von Tristan Norton & Martin Kottmeier (gekauft über premiumbeat.com)

(C) 2020 Stefan Hund.com/impressum

Transcript – automatisch erstellt. Es gilt das gesprochene Wort

[0:26] Was war für Dich die wichtigste Stunde null, um wieder neu erfolgreich durchzustarten. 

Meine wichtigste Stunde null war der Moment, wo ich verstanden habe, dass ich niemals im Außen verlassen werden kann, sondern ich die einzige Person bin, die sich (selbst) verlassen hat. Das war der größte Moment.


Mein Heutiger Gast Maren Gandoy Bürger

[2:07] Liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben wieder eine neue Folge von Stunde null Talk und mein heutiger Gesprächsgast ist Maren Gandoy Bürger
Liebe Maren, ganz herzlich willkommen und mein Anruf geht in die nördlichste Stadt, die hier bei vielen Autofahrern bekannt ist, aber du sagtest, er hat noch mehr bekannte Punkte als nur das. 


Ganz genau, schön, dass ich hier sein kann. Stefan, ich danke dir. 

Ja, wir reden nachher übers Business und was dich da verändert hat, was Dich da antreibt, aber das Leben besteht ja nicht nur aus Arbeiten. Was machst du, wenn du nicht arbeitest? 

Maren Gandoy Bürger – Privat

Wenn ich nicht arbeite, dann genieße ich erstmal diese wunderschöne Stadt hier, Flensburg an an der Ostsee und ich verbringe diese Zeit mit meinem Mann und meinen Kindern.
[2:55] Und ich nutze die Zeit auch für mich, ja? Also die eigene, das die Wahrung der eigenen Bedürfnisse ist für mich einfach ein ganz großes Learning aus den ganzen Turnarounds, die ich hatte.

[3:09] Jetzt muss ich doch mal nachfragen, also bei dem Schnack, den ich da höre, du kommst nicht von Flensburg, oder?


Doch. Doch. Okay. Also ich komme … tatsächlich bin ich geboren auf Sylt, bin dann groß geworden in Saatrop. Das ist ein ganz kleines Dorf in der Nähe von Flensburg. Lebe aber seit fast zwanzig Jahren hier in Flensburg. Warum
sich ein bisschen anders bei mir anhört. Ich habe sehr viel berufliche Kontakte auch nach Österreich und ich neige einfach dazu. Oh ja. Ganz verschiedene Dinge anzunehmen. Also ich bin oft in Wien und auch so im Salzburger Land habe ich beruflich Kontakte und entsprechend färbt es dann einfach mal so ab.

[3:51] Ja, beruflich Kontakte, da gibt’s mir direkt das richtige Stichwort. Was ist heutzutage dein Business.

Ihr Business: Leadership

[3:58] Bei mir geht es um ein Leadership. Und zwar nicht in erster Linie um das Führen von Teams, sondern um die innere Führung, nämlich wie sorge ich für mich, wie schaue ich auf mich, wie nehme ich mich selbst wahr? Selbstwahrnehmung ist ein ganz großer Faktor und wie kann ich dann, wenn ich das alles in meinem System geklärt habe, wie kann ich dann Leader sein, Beispiel sein und dann auch ein Team führen. Darum geht es bei mir. Und auch ganz großer Faktor ist bei mir die Viel-Begabung auch bekannt als Scanner-Persönlichkeit. Da bin ich auch drauf spezialisiert und begleite Menschen und ich erlaube mir als Scanner Persönlichkeit einfach auch nur zwei Beinen in meinem Business unterwegs zu sein.

[4:40] Das ist ja die entsprechende Voraussetzung. So nach dem Motto: Reden Sie ruhig weiter, ich scanne Sie gerade. 

Ganz genau. 

Doch nochmal kannst du mir einfach mal ein Beispiel sagen. Wie arbeitest Du mit Deinen Kunden? [5:03] Ich will’s einfach mal verstehen. 

Ja gerne. Das ist sehr unterschiedlich. Also zum einen im Businesscoaching geht es darum, dass sich Menschen begleite, die in ihrem beruflichen Werdegang schon gewisse Stufen erreicht haben und dann merken sie, okay, ich schlage jetzt hier irgendwie an eine Glasdecke und komme nicht weiter. Und dann schauen wir uns erstmal genau an, wie die Person steht, also so eine Standortbestimmung gucken, wo sie hin möchten und dann zu schauen, was steht denen im Weg. Und was ich immer wieder erlebe, ist wirklich die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Führung für sich selber, ja wie gut schaue ich auch auf mich. Grenzen setzen ist ganz wichtig, also Klarheit, also bei mir sind zwei Faktoren mich weh, Klarheit und Struktur, dass ich ganz klar mit mir bin, also Klarheit ist Liebe, dann bin ich wirklich gut bei mir und der andere weiß auch ganz genau, wo dran er ist und dann helfe ich meinen Klienten, dass sie wirklich für sich eine innere Struktur aufbauen, eine innere Klarheit bekommen und dann wirklich vorangehen können. 

[6:02] Warum Leader? Es gibt vielleicht oder vielleicht kennst du das auch oder von den Zuhörern, vielleicht kennt ihr das so diesen Unterschied zwischen Boss und Leader. Ja. Also Boss so dann so des so der Chef, der dann daher schreit, ja? Und der Choleriker, was auch immer, aber der Leader, das ist der, der andere stark mag, der andere größer macht und dort ist einfach, wie wenn wir uns einfach jetzt mal umschauen, ja, was ist denn passiert in dem letzten halben Jahr? 

Strukturen, die wir hier bis jetzt … sind komplett auseinandergebrochen und es braucht jetzt neue Wege und vor allem innere Strukturen. Und das ist zum Beispiel ein Faktor, wo ich dann die Menschen begleite, dass sie wie in ihrer Führungsrolle mit ganz neuen Aspekten. Letztendlich ist es ja in uns allen angelegt, ja? Und manchmal braucht es, wenn du’s von außen eine kleine Hilfestellung, dass das auch wirklich so nach vorne treten kann.

[6:50] Ja, ich denke, es ist manchmal wirklich auch ein bewusst werden und es ist eigentlich bewusst machen. 

Und natürlich wahrscheinlich auch erstmal einen erlauben.

Ja, ganz genau. 

Ja. Die Erfahrung mache ich auch mit den Schweigeseminaren. Denn begegnest du ja dem wichtigsten Menschen in deinem Leben. Manche sind sicher an der Stelle erstmal nicht sicher, ob sie ihn duzen oder siezen sollen. Aber es ist eine andere Frage

Ja. Kann ich sehr gut nachvollziehen, ja. Das kann ich. Sehr gut.

[7:21] Aber wenn ich auf dein Eingangsstatement gucke, denn du hast ja da einfach auch deinen Weg hinten dran. Ich höre daraus, das war irgendwann mal für dich ziemlich schmerzhaft da zu erkennen: Ich bin nicht bei mir und wenn die anderen mich besuchen wollen, dann werden sie mich nicht antreffen, weil ich einfach nicht da bin.

Mein Schmerzmoment Der Veränderung

[7:44] Ganz genau. Es gab mehrere Momente. Es hat einen gewissen Lernprozess vorausgesetzt. Das hat nicht gleich beim ersten Mal geklappt. Ich habe mir nochmal ein paar extra Runden gedreht, bis es wirklich so tief durch mir durchgedrungen ist. Kennen vielleicht auch viele. Und zwar es ging halt immer dadrum, ich habe gerade jetzt kürzlich, weil ich selber auch auf eine Fortbildung und da haben wir dann so eine Lebenslinie gezeichnet, ja, wo wir unser ganzes Leben nimmt den entsprechenden Moment mal dargestellt haben und es war dort wo ich sehr signifikant nochmal dargestellt, dass immer dann, wenn ich wirklich zu mir gestanden habe, wenn ich zu meinen Bedürfnissen, auch zu meinen Gefühlen oder zu meiner Intuition gestanden habe, dann bin ich quasi wieder auf die glückliche Seite des Lebens gewechselt. Hieß, dass ich im Vorfeld da war, wo ich mich selber verlassen hatte, wo ich den anderen Macht
über mich gegeben habe, ja, sei es, dass ich die Verantwortung abgegeben habe oder was auch immer. 

Und das hat mehrere unterschiedliche Situationen auch gebraucht und bist dann wirklich diese Klarheit für mich kam, ich selber führe mich an. Ich selber führe mich hier durch mein Leben und ich bin alleine verantwortlich, wie es mir geht.

[8:53] Auf jeden Fall, also ich kann das sehr, sehr gut nachvollziehen. Ein klassischer Satz, den ich immer gerne brauche, ist überlege bei jedem JA, was du einem anderen gibst, ob’s nicht ein Nein gegenüber dir selbst ist.


Ganz genau, ja. Ja. Ja.

[9:09] Und wenn ich da mir zu viel Nein sage, dann sagt der Körper dann irgendwann auch mal. Wenn du immer den anderen ja gibst, dann muss ich dir halt mal einschenken,
sei es in Richtung Gesundheit oder sonstige ich sag mal Ressourcen Schwierigkeiten. Mhm. Ganz genau.

[9:30] Aber wieso ist deine Erfahrung in dem Moment, wo du zu dir stehst und im Endeffekt damit auch dem anderen ein Nein gibst. Das ist ja bei vielen immer so dieser ich sage mal schwierige Punkt. Ja, dem anderen doch gar nicht. Nein, sagen, sonst hat er mich nicht mehr lieb…

Wer Klare Grenzen Setzt, Erlebt Veränderte Nähe Und Distanz

[9:50] Ganz genau. Gut, dass du das ansprichst, weil das auch ganz viel mit diesem Selbstwertgefühl zu tun hat „innere Kindarbeit“ ist natürlich da auch immer ganz beliebtes Stichwort und wirklich, also es war wirklich so, auch die ersten Momente, wo ich dann angefangen habe klare Grenzen zu setzen, dann hat man System natürlich erstmal so ein bisschen verrückt gespielt, ja? So wie was macht sie da jetzt, ja?
Ist ja alles anders als sonst und zwar essen, ich war so ein bisschen zittrig auch, aber ich wusste trotzdem, okay, nein, das ist richtig, auch wenn ich jetzt hier mich komisch fühle mit der Zeit und mit den Neins, die ich dann gegeben habe wurde es immer leichter und dann wurde das ja neu integriert in mein System. 

Und auch andere haben wahrscheinlich auch dieses System in diesem Moment verlassen.

Ganz genau, ja. Ja. Manche Leute nicht mehr. Ja, absolut, diesen Mut auch zu haben, wenn ich zu mir stehe. Kann es immer passieren, dass andere Menschen sich aus meinem Leben verabschieden und dafür kommen dann Neue, die mit meinen Werten wirklich auch, ja, wo es wirklich passt.

Ja?

Ich denke, das hast du ja im Privaten genauso wie im Business und wenn du zu denjenigen gehörst, die in der glücklichen Lage sind und auch die anderen sollten die Entscheidung treffen, gegebenenfalls auch einem Kunden zu sagen:
„Ich glaube bei einem anderen Coach sind Sie besser aufgehoben! 

Ganz genau. 

Ja, das zu benennen. 

Das ist völlig in Ordnung. 

[11:19] Wir beide werden miteinander nicht mehr glücklich. 

Nein. 

Und dann kommt in der Regel ein neuer Kunde. Einer, der mit der in der Regel dann klaren Energie bei dir aufschlägt und sagt, ich möchte eine Veränderung. 

Ganz genau. 

Und ich habe auch
Also aus den bisherigen Erfahrungen. Ich bin immer sehr präsent im ersten Gespräch, schaue ich halt genau das, ich schaue wirklich ganz genau auch auf mich, was sagt wirklich meine innere Stimme, weil nur aus, also so sehe ich es zumindest, wirklich aus dieser Symbiose, aus den Energien von Coach und Coachee, wenn das wirklich passt, dann kann auch wirklich diese Transformation stattfinden und ich habe auch öfter schon also ne, gleich denn klares Nein gesagt, ich bin nicht die Richtige, sei es vom Charakter, sei es vielleicht auch vom Thema, ja, das kann auch manchmal sein.
Und diese Klarheit hilft mir einfach und dann vor allem auch eine Dankbarkeit auf der anderen Seite für die Ehrlichkeit. Weil, darum geht es. Es geht mir darum, wenn Menschen zu mir kommen, dann möchte ich, dass sie wirklich ihre Ziele erreichen und
das braucht einfach eine gewisse ja, es braucht eine gewisse Kompatibilität Ich denke ja, 

Also ja, das ist Matching. 

Genau. wenn ich mit Menschen zusammenarbeite, dann muss das einfach passen, ja? Und das ist eine Voraussetzung.

[12:32] Ja, entweder es geht einfach oder es geht einfach nicht. 

Ja, ganz genau. Ja. Und dann muss man wirklich auch den Mut aufbringen zu sagen: Ich bin an der Stelle nicht der oder die Richtige für Dich. Möglicherweise kennst du sogar jemand wo du sagst genau. Deswegen ja, was denn? Ja. Ja. und wenn ich jetzt zum Beispiel zu dir als Kunde käme und du würdest sagen, also,  Entschuldigung, Stefan, aber da bin ich nicht die Richtige dafür, aber ich habe eine Kollegin oder einen Kollegen, der ist sowieso und den erreichst du so. Dann habe ich ja auch was gewonnen, ja. 

Ganz genau. 

Und ja. Weil ich glaube, das ist gerade in unserem Bereich der Coaches glaube ich das Wichtigste sich selber abzugrenzen und nicht zu sagen, ich habe eine Allzuständigkeit.

Coaches Haben Keine Allzuständigkeit

[13:21] Ganz genau. Ja und das kommt dann noch auf einen her, es kommt dann einher, wenn ich wirklich ganz klar weiß, okay, wo ist denn mein Platz und wer bin ich? Wenn ich diese Frage beantworten kann, dann bin ich auch wieder in einer Klarheit und kann dann sagen, ja oder nein. 

Für mich ist das auch eine Bedeutung von Fülle, einfach dieses, ich habe ein großes Netzwerk um mich herum, an anderen Coaches, dass man sich gegenseitig auch diese Empfehlung ausspricht. Und da weiß Mensch, der oder diejenige ist für dein Thema genau die Richtige. Ja, also das ist für mich ja auch zum Beispiel wichtig, wenn ich weiß, jemand braucht. [13:56] Bestimmten Konstellationen so was hatte ich jetzt kürzlich etwas zum Thema Stimme.
Da bin ich nicht an der Stelle der Richtige, sondern ich den Herrn „sowieso“ und guck mal dahin und es ist für mich auch klar.

[14:13] Wenn der jetzt der Bessere ist, dann ist das gut, wenn er eben vielleicht auch nur drei Stunden oder fünf Stunden bei ihm nimmt für dieses Thema, ist das auch gut und wenn er wieder zu mir zurückkommt. Also das sehe ich auch sehr, sehr gelassen.


Ja, sehr schön.

Denn mir ist es wichtig einfach, dass es dem Coachee, dem Kunden oder wie du es auch immer nennen willst, gut geht und damit haben wir eine Win-Win-Situation, um nicht zu sagen, eine Win hoch drei, wie eine gute Freundin sagt. Ja. für alle Beteiligten, ja. 

Ja, genau.

Wie Nährst Du Dich?

[14:55] Wie nähre ich mich selber? Vor allem durch Lebensfreude, also ich sorge dafür, dass ich Momente habe, in denen ich einfach diese Freude und den Genuss des Lebens wahrnehmen kann. Es hat auch damit zu tun, dass ich mir bewusst Zeit nehme und,
mir ein, es ist halt einfach dieses Bewusstsein und in dem Moment leben. Ja, also wir können das so schön sehen an den Kindern wie sie einfach im Hier und Jetzt sind und wenn wir das, wenn wir diesen Zustand, also wenn wir nicht in der Vergangenheit sind und uns über Gedanken machen, über etwas, was war oder was vielleicht kommt.

[15:29] Dann sind wir wirklich da und dann sind wir präsent, also dass ich zum Beispiel
kann ganz unterschiedlich sein und diese Freude sind müssen auch keine riesengroßen Sachen sein, sondern es kann einfach sein die Möglichkeit mit einer Freundin einen Kaffee zu trinken ein schöner, kleiner Blumenstrauß, den mein Mann mir mitbringt oder ein tolles Buch, das ich in den Händen halte, aber es ist dann nochmal dieser. Dieser Entschluss, das so bewusst wahrzunehmen. Ich habe vor kurzem auch ein Interview zum Thema Glück gegeben und genau das ist es. Also dies diese glücklichen Momente wahrzunehmen, weil ich glaube, wir sind bei uns allen gleich verteilt.

 
[16:08] Ja auf jeden Fall. Jetzt frage ich natürlich aktuell, wie gehst du für dich an dieser Stelle mit Corona um? 

Für Sich Sorgen In Corona-Zeiten

Das ist eine sehr gute Frage. Es hat natürlich eine gewisse Herausforderung gehabt, dadurch, dass meine beiden Kinder. [16:24] Eigentlich so ein Zeit zur Schule in den Kindergarten gehen. Ich hatte dann aber wiederum das große Glück, dadurch, dass ich selbstständig bin, dass ich meine Termine dann so hinlegen konnte, ja, dass es dann auch möglich war und dass meine Kinder dann durch meinen Mann betreut wurden oder durch  meine Mutter, die auch hier lebt und das ist etwas, was ich als großes Glück beschreibe, ich habe die Zeit sehr genossen, es war sehr schönes Wetter, das heißt, wir konnten den Garten auch genießen und die Zeit zusammen, dass wir unseren eigenen Rhythmus gehen konnten von den Zeiten her und auch viele neue Bekanntschaften. 

Ich habe viel nochmal in ins Netzwerken investiert, viel Zeit und sehr viele tolle neue Menschen kennengelernt. Also das ist so das Glück, was ich so aus dieser Zeit sehe

Ich denke da wirklich auch ans Herausgehen und Netzwerk aufbauen und wirklich einfach zu gucken, was kann ich bieten und dann sind wir ja auch wieder bei dem Thema wenn ich nur danach frage, was kann der andere mir bieten, dann wird kein Netzwerk daraus. Es wird bestenfalls einen Basar.

Netzwerk Ist Keine Visitenkartenparty

[17:27] Ja. Ja und im klassischen früher hätte man sich dann so die Visitenkarten hin und her gereicht und dann ja, dass es aber darum geht, dass so ein wirkliches Netzwerk… Also so jetzt sehe ich es auch, dann zu schauen, welche anderen zwei könnte ich zum Beispiel miteinander verbinden. Weil da der eine sucht jemanden zu dem Thema und ich kann sie verbinden, zu der Person, die genau da Experte ist oder welche wo ich merke, Mensch, die sind sich so ähnlich, die haben ähnliches Thema die könnten gut mal miteinander in Kontakt treten. 

Das bedeutet für mich netzwerken, weil ich weiß, wenn ich das tue, also das, was ich gebe, kommt ja immer zu mir zurück. Dass dann andere genauso an mich denken, ja? Also es geht, also es geht für mich immer erstmal um ein Geben. Und dann kommt es zurück. Auf jeden Fall.

[18:09] Jetzt würde ich gerne mit dir nochmal in eine ganz andere Richtung gucken.

[18:13] Wir haben jetzt zwanzig Jahre mehr, wir schreiben das Jahr 2040 und du gehst durch Flensburg. Oder durch die Stadt, in der du dann lebst. Vielleicht mit Deinem Mann.
Und du gehst an einem Kino vorbei. In diesem Kino wird dein Leben gezeigt. 

[18:36] Was ist auf dem Kinoplakat? Wie heißt der Film.

Mein Leben Wird Verfilmt

[18:42] Also ich sehe eine ganz tolle mediterrane Landschaft, ich sehe Sonne auf diesem Plakat und [18:51] Der Titel heißt „ein wunderbares Leben“. Kommt mir da jetzt.
Und dieser Film spielt einfach von der Dankbarkeit, von den Möglichkeiten die Dankbarkeit auch in den ganz kleinen Momenten.
Zu finden, aber auch die Dankbarkeit, dass ich meinen Platz gefunden habe und ich dadurch, dass ich vorangegangen bin, anderen Menschen auch geholfen habe, ihren Platz zu finden und mir so einfach die Welt nachhaltig verändert haben.

[19:20] Ich denke, da muss jeder auch wirklich mit sich selbst anfangen und das, was ich in mir verändere oder das, was ich in mir finde, das kann ich auch im Außen finden. Das, was ich in mir nicht habe – da  haben wir ein Problem.

Ganz genau. Denn da kann ich genügend ins Schaufenster stellen und da sind wir ja im Endeffekt auch bei diesen klassischen Visitenkartenparties. Aber, was,  wenn ich was im Schaufenster habe und es nachher nicht in den Laden bringen kann? Da haben wir ein Problem? 

Ja, so ist es. Wenn du nur die Attrappen im Schaufenster stellst…

 
Ja oder was ja heutzutage eher die Überlegung ist. Was kann ich mir von dem anderen „leihen“, um nicht zu sagen, mich mit fremden Federn zu schmücken? Aber das wird auf die Dauer nicht tragen.


Nee, das stimmt. 

3 Tipps Für Die Veränderungssituation

Nochmal drei Tipps, wo du sagst, das würdest du jemandem mitgeben, der für sich merkt, ich bin in der Veränderungssituation. [20:25] Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. 

Also als erster Tipp würde ich sagen, erstmal richtig kräftig durchatmen. [20:35] das als eine Übung auch zu implementieren, weil wir oft nicht richtig atmen. Aber der Atem ist ja nun mal das, was uns unsern Leben auch erhält und es bringt uns ganz viel Kraft und wenn wir wirklich tief und bewusst atmen, dann verändert sich etwas in unserem Körper. Also ich sehe es so, sie sind immer so eine so eine Dreiheit: Körper, Geist und Seele. Wir sind diese drei Ebenen dürfen halt auch miteinander harmonieren und ganz oft wird der Körper halt vergessen, deswegen geht’s auch meiner Arbeit ganz oft schon erstmal auf den Körper, wir können mit dem Körper auch als Schlüssel nehmen, um auf den anderen Ebenen eine Veränderung reinzubringen. Also erstmal wirklich zu atmen, ja? Also ganz bewusst dann Meditation zum Beispiel, also das auch ein bewusstes Atmen ist ja auch eine Form der Meditation für sich zu wählen.

[21:24] Der zweite Tipp wäre, wenn ich merke, ich bin in einer Veränderungssituation und das überfordert mich sich dann zum Beispiel Hilfe zu holen, ja? Also es kann professionelle Hilfe sein, das kann aber auch jemand im Außen ein guter Freund, Freundin wie auch immer, damit man von außen noch jemanden hat, der auch hilft.

Aber manchmal ist es so, dann hat man einen Schuss gefasst und dann zieht einem das Alte aber wieder irgendwie so zurück, dass man jemanden hatte, einfach bei einem bleibt und so da hindurchträgt, ja auch wenn’s mal wackelig ist, das Gefühl, man beschreitet ja neue Wege, man sieht aber nichts, es ist neblig und man hat dann Augenbinde, ja und wenn da jemand ist, den der einen an die Hand nimmt und so ein bisschen den Weg zeigt, dann ist das einfach eine ganz große Hilfe.

Da möchte ich einhaken: Was wäre für dich an dieser Stelle ein Kriterium? Denn du sagtest ja auch eben grade ein guter Freund, aber möglicherweise hat der gute Freund auch Eigeninteressen.


Genau. Dass du dich nicht veränderst? Ich möchte dich doch so. 

Ja, das stimmt. 

Wie Wähle Ich Einen Coach Aus?

[22:31] und ich glaube schon, dass wir das immer gut spüren. Es ist immer die Frage, ob wir es wirklich zulassen. Unsere Impulse, ob wir sie wirklich wahrnehmen und dann auch wahrhaben wollen. jemanden, der uns wirklich in unserer Größe lässt, ja? Und da hast du Recht. Das ist nicht auch nicht immer, auch wenn Menschen sehr, sehr nah stehen und uns sehr lieben. Auch die wollen nicht immer, dass wir uns verändern, ja?
Das ist ein sehr guter Punkt, dass du das reinbringst. Und dann spricht es natürlich dafür, sich jemanden zu holen, der dann auch von außen mit einer Objektivität rangehen kann, der wirklich da ist.

Trotzdem ist er auch vielleicht kann er eine gewisse Nähe auch entstehen, ja oder wenn man dann über einen längeren Zeitraum dann miteinander arbeitet
aber jemanden hat, der wirklich auch das Wohl dieses Menschen an erster Stelle hat.

[23:15] Ganz genau. Und der dritte Tipp ist sich wirklich mal Gedanken zu machen.
Was macht mich jetzt in diesem Moment glücklich? Wen oder was brauche ich jetzt, wenn ich in einer Situation bin, die jetzt mich gerade fordert, wo ich das Gefühl habe, okay, es kommt Stress auf, Wut, Angst, was auch immer. Immer wieder auf sich selber zu schauen, okay, was brauch ich jetzt, weil genau das sind die Momente, was ich vorhin noch sagte, wo wir uns verlassen, wo wir bei den anderen Beteiligten sind und wenn wir uns da immer wieder ganz bewusst zurückholen können. Also so geht es auch in der Arbeit, dass ich eigentlich immer nur wieder diesen Weg zu sich selber zeigen und immer wieder dieses diese Aufmerksamkeit auf sich selber zu richten und das kann auch wirklich das kann ich unterstützen, wenn ich wirklich ganz akute an einen Stressmoment erlebe, einfach so die Hände zum Beispiel aufs Herz lerne, das spüren einfach mal so sich selber spüren. Ich meine ganz viele Menschen spüren sich gar nicht mehr richtig, sie funktionieren, aber sie ist neben ihrem Körper gar nicht mehr wahr, ja? 

Und auch wirklich reinzugehen und bei sich zu bleiben, wenn sie merken, okay, ich brauche jetzt eine kurze Pause oder eine Tasse Tee, ich brauche eine Runde mit dem Hund spazieren zu gehen oder was auch immer und das dann zu tun und dann mit einem gewissen Abstand dann wieder in diese Situation reinzugehen.

[24:31] Ich sag mal ganz herzlichen Dank. 

Sehr gerne. 

Deine Erreichbarkeit

[24:49] Zwei Möglichkeiten, entweder direkt über meine E-Mail-Adresse, Kontakt@MarenGandoy.com. Oder wenn man sich vorher noch einmal kleines Bildchen machen möchte, dann MarenGandoy.com Dort ist auch einiges geschrieben. Ich habe auch einen Blog schon angelegter, der füllt sich natürlich jetzt mit der Zeit noch mal viel, viel mehr. Hier haben wir die ganze Erfahrung aus meiner Arbeit dort für mich reinfließen lasse und dann freue ich mich. Ja, ich freue mich auch und ja, vielleicht mal persönlich.

[25:19] Ja, sehr gerne.

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