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Ich wollte wieder lebendig sein

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Mein Geschenk für Dich: https://stefanhund.com/52impulse

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Monika Edlinger

Keine Wertschätzung, dann kann ich gehen…

Willst Du das Interview lesen, dann scrolle bis ans Ende

  1. Deine „Stundenull“ – Warum ging es nicht weiter?

Ich wollte mich endlich wieder lebendig und fühlen.

  • Dein „Phönix-Moment“ – Was entstand (zunächst) aus der Asche? *

Die konkrete Entscheidung mein eigenes Unternehmen zu gründen.

  • Bitte erzähle in 10-15 Zeilen Deine Geschichte vom „Phönix aus der Asche“, der Du heute bist.

Mein Phönix Moment war an einem sonnigen Herbsttag. Ich wanderte in der Nähe von Wien auf einen Berg zu einer kleinen Kirche, um für mich eine Entscheidung zu treffen. Es war an der Zeit aus dem Konzernleben auszubrechen. Um endlich wieder ich selbst zu sein. Um mich wieder in meinen Eigenfarben zu bewegen. Aber wann war der richtige Zeitpunkt dafür? Das Fass war längst übergelaufen. Ich hatte genug davon gedemütigt, ignoriert und ausgenutzt zu werden. Dennoch wollte ich strategisch handeln und meine Projekte noch über die Ziellinie bringen. Als Referenz für meine Zukunft. Gesagt getan. Ich habe die Entscheidung auf dieser Wanderung getroffen. Ab diesem Zeitpunkt war ich wie neu geboren.

  • Welches Buch / Welchen Film empfiehlst Du Führungskräften / Unternehmern in der Veränderung?

The Big Five for Life (John Strelecky). Es hat mich dazu inspiriert, mir über meine fünf wesentlichen Lebensziele Gedanken zu machen. Durch diese Klarheit gehe ich mit vielem bewusster um. Es hilft mir meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und aus meinem Leben für mich etwas Sinnvolles zu machen. Das gibt mir Freude, Zufriedenheit und Dankbarkeit.

  • Hast Du ein „goodie“ – z.B. über eine Landingpage für Interessierte? *

Gerne auf Anfrage unter: www.innovationsmanufaktur.co.at

  • Wie können Interessierte Dich erreichen? *

monika.edlinger@innovationsmanufaktur.co.at

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Dankeschön

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Und was willst Du sein?

Asche Oder Phönix?

Dein Durchbruch zum Phönix aus der Asche ist erreichbar. Mein Geschenk für Dich: https://stefanhund.com/52impulse

Titel-Musik für diesen Podcast: Watch the world burn – von Tristan Norton & Martin Kottmeier (gekauft über premiumbeat.com)

(C) 2020 Stefan Hund.com/impressum

Transcript (ist automatisch erstellt, daher gilt das gesprochene Wort)

[0:26] Was war der Moment, an dem du gemerkt hast, deine altes fulminantes Leben geht so nicht weiter, du machst was Neues.

Für mich war das definitiv der Moment, wo ich gemerkt habe, dass ich nicht die Wertschätzung bekomme, die ich gerne hätte oder die für mich wichtig wäre.

[0:46] Werbeunterbrechung für mein Geschenk an Dich: https://stefanhund.com/52impulse

Und jetzt geht es los mit dem Interview. 

Liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben wieder eine neue Stunde null.

Monika Edlinger ist Mein Heutiger Gast

[2:08] Und wir haben einen weiteren Talkgast, nämlich Monika Edlinger. Und mein Anruf geht nach Wien.

[2:18] Hallo Stefan. 

Ja, schön, dass du dabei bist. Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Monika Edlinger Privat

[2:25] Jetzt schon schwierige Frage, weil ich bezeichne das, was ich mache eigentlich nicht als Arbeit. [2:33] Und es liegt daran, dass es mir irrsinnig viel Freude macht und dass ich mich einfach so gerne mit beschäftige, dass das sich mehr als Freizeit anfühlt als Arbeit. Wenn ich aber mich tatsächlich nicht mit dem beschäftige, was ich beruflich mache … dieses Laufen, ich gehe gerne laufen, ich treffe mich sehr gern mit Freunden, also ist mir wichtig und auch meine Familie ist mir natürlich extrem wichtig.

Dein Heutiges Business

[2:58] Ja, was muss ich haben wollen, um heutzutage dein Kunde zu werden. 

Du müsstest ein eigenes Unternehmen führen. Du müsstest die Notwendigkeit spüren für dich, das weiterzuentwickeln. Das heißt, du bist vielleicht unzufrieden mit dem, was du hast, was du arbeitest vielleicht schon viel. Du hast vielleicht zu wenig Umsatz,
wenige Kunden und genau dann bist du bei mir richtig.

Wie Sieht Deine Beratung Aus?

[3:22] Das heißt, was was würdest du in dem Moment mit mir machen? 

Das was ich tatsächlich mache, sind die Geschäftsmodelle. Ich würde dich jetzt mal so ein bisschen erzählen lassen, was deine Arbeit ist, was deine Firma ist, was du machst.
Und dann würde ich mal so genauer hinhören und schauen, wer sind deine Zielkunden, was sind deine Produkte, die du anbietest und wie kannst du damit auch tatsächlich Geld verdienen.

Dein Heutiges Business Konkret

[3:46] Dann erzähle ich und du harkst dann irgendwann ein, sagst, das passt für mich nicht oder sag mir das nochmal genauer oder muss ich mir das vorstellen.

Genau, ich hakte nach, dass wie diese Beraterin, gehe aber auch teilweise ins Coaching, das heißt durch meine Fragen kommen schon mal ganz gut auf bestimmte Ideen, bestimmte Lösungen. Spare dann aber auch meine Erfahrungen mit ein und sage, hey, was braucht eigentlich ein Geschäftsmodell, damit das erfolgreich ist. Was braucht es, damit du für deine Kunden attraktiv bist? Was braucht es, damit du dich von dem Umfeld auch abgrenzt? Und das sind so die Hauptthemen, hier einen klaren USP zu schaffen und ganz wichtig, dass das, was du machst, wirklich auch im Einklang mit dir ist. Das ist eins der wesentlichen Punkte, ich glaube, dass das beste Geschäftsmodell nicht erfolgreich ist, wenn es nicht zu dir persönlich passt. [4:38] Und ich glaub daran liegt so bisschen meine Stärke, weil ich einfach auch als systemischer Coach ganz stark in die Richtung hineinführe. Sofort merke ich, wenn hier irgendwie Blockaden sind. Wenn das jetzt nur jemand macht, wenn er damit Geld verdienen will, das funktioniert meistens nicht.
Unternehmen funktionieren meistens dann, wenn’s wirklich eine Leidenschaft ist, wenn eine Begeisterung dahinter ist, aber wenn’s trotzdem eine gewisse Struktur gibt und hier auch ich sag mal eine Klarheit im Auftrieb nach außen hin, aber auch für sich selbst eine Klarheit gibt, das sind so die die Rahmenbedingungen für ein bloß erfolgreiches kleines Unternehmen.

Dein Früheres Business

[5:14] Und was hast du früher gemacht.

[5:17] Früher habe ich ganz was Ähnliches gemacht, ich hab’s nur für große Konzerne gemacht. Das heißt, ich war mehr als zwanzig Jahre für Konzerne tätig. Einerseits als Mitarbeiter andererseits aber auch in der Beratung und ich war dort für Innovation, Kooperation, die Entwicklung zuständig,  hab wirklich Projekte geleitet. Bei Unternehmen, die durchaus durchaus in Österreich sehr bekannt sind. Viele waren Projekte, die auch Unternehmensübergreifend sind … und letztendlich ist es immer da, um den Konzern, das Unternehmen noch erfolgreicher zu machen, noch mehr Umsatz zu machen, noch mehr Kunden zu gewinnen.
Und für mich ist dann die Entscheidung gefallen, das Unternehmen zu verlassen und mein eigenes Unternehmen zu gründen…

Und dann habe ich mir ganz genau überlegt, was mir Freude macht, weil ich glaube, dass das eins der wesentlichen Themen ist, zu erkennen, was einem Freude macht, was einen Energie gibt und was einem begeistert.
Und dann habe ich gemerkt, dass die Arbeit, die ich gemacht habe, das ist wirklich das ist, was mir Freude macht.
Das was mir aber nicht mehr gefallen hat, damit’s endlich war, war die Struktur in der ich gelebt habe. Und deswegen bin ich aus dem Konzern raus und habe für mich entschieden, das weiterzumachen, aber in einem anderen Umfeld und jetzt als Einzelunternehmer habe ich einfach mehr Möglichkeiten, ich bin näher am Kunden, ich kann selber entscheiden, mit welchen Menschen ich zusammenarbeite und kann trotzdem das weitermachen, was ich immer schon gerne gemacht habe. 

Wie Lief Dein Prozess Ab, Als Du Merktest, Es Passt Nicht Mehr?

[6:44] Als du gemerkt hast, Mensch, ich bekomme hier nicht die Wertschätzung, das passt für mich so nicht mehr. Wie war denn das? Wie kannst du, wie würdest du das Gefühl beschreiben.
Und ich fühle – ich beschreib’s immer so, dass es dann immer so, ich bin total farblos geworden. Und dieses Farblos ist für mich einerseits das Grau-s sein, also nicht mehr nicht mehr zu strahlen, nicht mehr zu leuchten, noch diese Begeisterung nicht mehr zu zeigen, sie aber auch nicht mehr zu spüren.
Das andere ist aber auch, dass ich wirklich emotionslos geworden bin. Dass mich Dinge, die mich eigentlich total aufregen, wird sich nicht mehr so berührt haben. Das ist aber auch keine Begeisterung mehr gespürt habe, und das war für mich dann der Auslöser, wo ich gesagt habe, so will ich nicht mehr sein. 

Ich habe nicht selten, ich habe mich eigentlich selber nicht mehr leiden können. Ich habe gemerkt, so wie ich jetzt bin, mag ich gar nicht sein. Mein Chef hat oft gesagt, na, den Ärger von der Firma kann’s im Privaten ausgleichen. Und ich habe dafür kein Verständnis gehabt, weil ich immer der Meinung bin, warum soll mein Privatleben
etwas ausgleichen, was in der Firma oder wo ich mich unwohl fühle in der Firma. Und das war dann für mich der Grund, weil ich gesagt habe, so will ich’s aber nicht. Ich will meine Zufriedenheit spüren und die wir in Chilli auch privat spüren und dieses Farblossein, dieses.
Dieses Monotone und eigentlich auch Gefühl muss es sein, das.

[8:10] Also sobald ich’s dann tatsächlich nicht mehr weitermachen und das war für mich der Grund, wo ich gesagt habe, oh, es muss anders werden. Ich muss definitiv jetzt was ändern.

Steige Aus, Bevor Du Verstopfst Und Erstarrst

[8:18] Ich arbeite ja unter anderem auch mit Menschen zusammen, die in Richtung eines Burnouts gehen. [8:24] Und für mich ist ein Burnout ein Infarkt der Seele. Da geht nichts mehr durch. Würdest du das für dich auch so sehen, höre ich das bei dir auch so raus? Da ist auch nichts mehr in deinem Großunternehmen durch dich durchgegangen, sondern Du hast Dienst nach Vorschrift gemacht, bestenfalls … auch eine Puppe hätten sie dahinstellen können.

Ja, ich bin’s noch nicht ganz so weit hin, also ich habe mich schon noch sehr reinklingt in das Unternehmen, aber ich habe trotzdem die Begeisterung jetzt nicht mehr gespürt. Ich glaube, eine gefakte Szene ist jetzt ein schöner Begriff, höre ich für mich zum ersten Mal.

[9:03] Ich glaube schon weit war ich noch nicht, sonst hätte ich nämlich nicht die Veränderung für mich selbst eingeleitet. Ich glaub, das ist ein wesentlicher Unterschied, ob man hier selber bewusst eine Entscheidung trifft und sagt OK ich geh einen Schritt weiter oder ob man hier für Hart und einem die Entscheidung dann auch abgenommen wird. Ich glaube, dass es dann nochmal der nächste Schritt, das war bei mir gar nicht. Bei mir waren sie völlig überrascht, dass ich gehe, und für mich ist die Entscheidung, aber es wird schrittweise gefallen, würde ich mal sagen. Also ich bin eine Strategin. Ich überlege sehr lange und [9:36] Ich wusste eigentlich, Mitte des Jahres damals, dass ich, dass ich bald diese Entscheidung treffen möchte. Aber ich habe das so ein bissel von mir hergeschoben und habe überlegt, wann ist der richtige Zeitpunkt? Ich bin ja spazieren gegangen und wieder in der Nähe von Wien auf einen Berg. In Richtung einer Kirche, ich
[9:55] hab diesen Spaziergang für mich bewusst gewählt, um eine Entscheidung zu treffen und ich war da ganz allein mit mir, mit meinen Gedanken und mit meinen Gefühlen und bin einfach hingegangen und habe geschaut, was ist jetzt, was ist jetzt ein guter Weg für mich und habe mich dann entschieden, Ende des Jahres zu kündigen und dann noch die dreimonatige Kündigungskündigungsfrist einzuhalten.
Aber der Wirkliche, ich sag mal, du nennst es jetzt auch Phönix-Moment, aber wirklich der Moment war bei mir wirklich wichtig, dass ich die Entscheidung getroffen habe, wann ich tatsächlich kündigen werde. 
Da waren es zwar noch drei Monate hin, genug Zeit um fertig zu machen. Es war für mich auch wichtig zu überlegen, was kann ich für meine Zukunft mitnehmen? Für 
mich war der Weg immer schon klar, ich wusste immer, dass ich mich selbstständig machen möchte. Dass ich mir einiges Unternehmen gründen wollte. Es wäre für mich hier nicht in Frage gekommen, eine Druckentscheidung zu treffen, die ich hier,
einerseits das Unternehmen in Acht nimmt – aber auch nicht mich selber benachteiligt. Das wäre für mich nicht in Frage gekommen. Und deswegen glaube ich, dass dieser Infarkt hier einfach bei mir noch nie zugetroffen hat, aber ich war mit Sicherheit auf dem Weg zu hin. Weil ich einfach noch wirklich gut in der Lage war, hier strategische Entscheidungen zu treffen.

Und hier mir auch das nochmal bewusst zu sein, was ist, was so anders werden soll und und wenn der Weg nun klar war … Also ich bin nicht weggelaufen von meinem Unternehmen, sondern ich bin hin zu einem neuen Unternehmen gelaufen. Ich glaube, das ist ein großer Unterschied in der, in der Entwicklung.

Kündigung – Wie Reagierte Das Umfeld – Umstellung Ohne Gehaltsscheck

[11:25] Jetzt hast du dein Chef gesagt, es geht so nicht mehr weiter. Wie ist das in dem Moment? Wie hat denn so das Umfeld reagiert und das andere eben halt dann kam auch nicht mehr der monatliche Gehaltscheck. Wie war das für dich in diesem Moment, dieser Umstieg.

[11:43] Ich hab, als ich gekündigt hab, hab ich noch niemanden erzählt, was ich machen möchte. Das heißt, die sind alle davon ausgegangen, dass ich mich, dass ich in einer vielleicht großen, in ein großes Beratungsunternehmen gehe, wo du vielleicht wieder einen Konzern gehe. Und dass ich mein eigenes Unternehmen gründe, die waren teilweise und besonders der Chef war total überrascht, die haben überhaupt nicht damit gerechnet. 

Mitarbeiter waren weniger überrascht. Die haben gesagt, hier das war der Grund:  Die Wertschätzung, denen war völlig klar, es ist die Wertschätzung, die mir gefehlt hat, die die einfach, die ich gebraucht hätte, die braucht jeder anders, mir wäre sie wichtig gewesen, die ich nicht bekommen habe. War für mich total schön zu sehen, dass das auch in meinem Umfeld so bewusst war, ja, dass meine Kollegen das so über uns wahrgenommen haben- dass dies das Thema war. Für mich war es aber eine völlige Erleichterung. Ich habe wirklich auch mit diesem monatlichen Gehaltstitel, den man bekommt. Ist natürlich schön auch, wenn man in einem Konzern angestellt ist, der es vorausbucht. Aber es war für mich überhaupt kein Thema. Als ich dann erzählt hab, dass ich mich selbstständig mache, da hab ich von allem eine Zustimmung bekommen, also wirklich jeder in meinem Umfeld hat gesagt, okay, das passt für dich, das ist wirklich gut, was du machst, wirst sehen, das wird super funktionieren. Manche haben gesagt,
Du wirst so viel erreichen, weil wer lernt bei dem Widerstand, den du hier im Unternehmen hattest und was du trotzdem erreicht hast, und dann siehst du, es wird spannend, wenn du keinen Widerstand mehr hast, was alles passiert und ja diese Zuversicht von allen anderen, aber auch meine eigene war für mich extrem viel hilfreich. Un dieser fixe Gehaltszettel, jetzt anfangs, also vor einem Jahr habe ich kurz gewünscht, es wäre schön, wenn einer da wäre, zwei Wochen später war das Thema schon wieder vom Tisch. Also ich muss sagen, es ist, ich habe das Thema Sicherheit habe ich nie gebraucht. Also das ist mir persönlich nie wichtig gewesen. 

Wie ist das eigentlich von deinen damaligen Kollegen? Hast du noch mit einigen Kontakt.

Das Persönliche Umfeld Ändert Sich

[13:39] Mit sehr wenigen. Also es sind zwei, mit denen ich wirklich engen Kontakt habe … mit den anderen gar nicht.
Es war ganz spannend, sie haben ganzen versucht den Kontakt aufrecht zu erhalten, es war uns allen wichtig, aber ich hab dann gemerkt, dass ich mich total verändere durch die Selbstständigkeit. Ich komme in einen total anderen Bereich rein, es sind völlig andere Themen, die einen begeistern, die einen Freude machen, über die man auch sprechen möchte. Und plötzlich haben wir auch weniger Verständnis, pünktliche Probleme im Konzern. Wenn man irgendwie das Gefühl hat, warum änderst nicht, also plötzlich ist man der Meinung, man weiß ja, man weiß das besser, obwohl
ist einem gar nicht zustimmen, obwohl man sie auch gar nicht beurteilen kann, aber ich habe tatsächlich gemerkt, dass ich da ein bisschen Verständnis verloren habe für die andere und für dieses. Ich will das nicht. Ich habe das so ein konkretes Erlebnis gehabt. 

[14:32] Vielleicht fünf Monate, nachdem ich aus der aus dem Unternehmen raus bin, war man so zu einem Mädels-Abend zusammen … und ich war nicht die einzige, die ausgeschieden ist. Und ich bin mit so viel Energie hingegangen und ich wirklich, ich habe das Gefühl gehabt, ich könnte die ganze Welt umarmen. Die haben alle, die haben wirklich alle von meiner Begeisterung gezehrt, aber nach einer halben Stunde haben wir dann das Thema gedreht und dann sind wir auf das Unternehmen zufrieden gekommen.
Und ich schwör’s dir, ich war nach einer Stunde so leer. Ich konnte mich gar nicht von dem Tisch wegschleppen. Und das ist für mich so eine Erfahrung, die es, wo ich gemerkt habe, das gibt’s ja nicht, die haben alle wirklich die haben mich so leer gemacht.

[15:12] Und dann ich merke, das passt für mich jetzt gar nicht, weil ich, wenn ich so viel Energie habe und alle und alle freuen sich darüber, was wirklich was super schön ist und was ich sehr genieße, aber ich habe dann gemerkt, ich schaffe das einfach nicht auszugleichen und ich habe auch gemerkt, ich will aber auch nicht in dieser negativen Energie mehr mitschwingen. Das ist für mich so ein wesentliches Thema gewissen.
Insofern hat sich das extrem verändert. Das war mein Umfeld und ich glaube, das ist etwas, was schon bei mir viel bewusst werden muss, wenn man hier aus einem großen Konzern austritt, egal ist welches Unternehmen das ist, und sich dann als Einzelunternehmen etabliert völlig anderes Umfeld hat, das man auch, dass man Themen hat, die einen irrsinnig freuen, die keiner versteht, ja, wie oft ich mich über meine Kunden freue. 

Also das, das versteht man gar nicht so, wenn man jetzt in einem, in, in einem Konzert drinnen ist also wirklich jeden Tag so eine Begeisterung, weil einfach nur Kleinigkeiten.  

Ich freue mich einfach über extrem viel und merke einfach, dass ich seitdem ich mein Unternehmen habe, wirklich, ich habe, glaube ich, zwei schlechte Tage gehabt in eineinhalb Jahren. Also es hat sich völlig verändert,

Jetzt würde ich dich einfach mal bitten, du gehst jetzt durch Wien.

Dein Leben Würde Verfilmt

[16:23] Und in Wien habt ihr ja auch ein paar Kinos. Und daneben würde perfilmt.

[16:29] Was wir auf dem Kinoplakat und wie hieß der Film? Boah, das ist jetzt echt das schwierige Fragen.
Vielleicht irgendwas mit so: „Endlich sichtbar“ also vielleicht hat’s was damit, was im Tun sichtbar zu werden und damit meine ich aber auch für mich selbst sichtbar. Und ich glaube aber auch für andere sichtbar und einerseits ich als Person aber vor allem die Leistung, die ich bringe oder das, was ich mit meinen Kunden mache und Ja, eben endlich sichtbar. Ich denke, das werden wir, das wäre irgendwie was machbares, ja? Und dann wahrscheinlich, wenn wir ein ganz großes breites Bild so über die Donau, um da wirklich was auf die Entfernung zu sehen oder möglicherweise auch dein Konterfei,
je nachdem. Genau, ja, kann ich mir vorstellen. Jetzt frage ich natürlich, du hast wahrscheinlich deine meisten Kunden aus Österreich.

Erreichbarkeit Von Monika Edlinger

[17:28] Wie ist das, wenn jemand jetzt sagt, Mensch, das interessiert mich? Ich würde gerne mit der Monika zusammenarbeiten. Wie kann man dich erreichen?

[17:38] Ich habe im Moment tatsächlich die meisten Kunden aus Österreich. 
Ich lebe in Wien und ich habe Kunden aus Frankfurt, ich habe Kunden aus Salzburg, ich habe sie aus Wien. Meine Firma heißt Innovationsmanufaktur.co.at 

Am besten findet man mich mit meinem Namen: Monika Edlinger.
Und ja wie arbeite ich, das hat sich durch Corona jetzt auch verändert. Ich habe früher nur Präsenztermine gemacht, ich habe immer mir das extrem wichtig gewesen hier das persönliche Meeting zu haben. Mittlerweile ist es so, dass ich auf Online-Meetings umgestellt habe, dass das ja noch funktioniert und wenn’s jetzt ein kürzerer Termin ist, dann gerne online, wenn’s ein längerer Termin ist, habe ich auch kein Thema, wohin zu kommen. 

Ich war früher international tätig, das heißt ich bin es gewohnt in einen Flieger zu steigen in einen Zug zu steigen oder mit dem Auto irgendwo hin zu fahren. Jetzt ist es tatsächlich so, dass die meisten Kunden zu mir kommen, Wien ist einfach so eine schöne Stadt und ich verbinde es gleich – und wir arbeiten auch am Wochenende.


[19:02] Und es ist, glaube ich, auch das Schöne an einzelnen Unternehmen. Ich kann mir einfach meine Tage fühle frei einteilen und ich arbeite sehr oft. Samstag, weil das einfach für viele Unternehmen passt die von Montag bis Freitag offen haben und hier die eigenen Kunden haben, dann möchten die einfach lieber am Samstag mit mir arbeiten und dann bin ich völlig völlig frei und flexibel und ich genieße das auch und ich habe einzelne, also zumindest einen Kunden aus Deutschland. 

Dann sage ich mal ganz, ganz herzlichen Dank. [19:38] Und bin mal gespannt, wann wir uns mal persönlich begegnen.

Verabschiedung

Ich freue mich darauf. Danke Stefan.

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