stundenull-talk-068-Monika-Keuchel

Sie machte ihr juristisches Examen und ging

https://stefanhund.com/52impulse – Mein Geschenk für Dich

Monika Keuchel

Sie Hatte Das Examen In Der Tasche Und Ging

Möchtest Du das automatische Transkript des Interviews lesen, dann scrolle weiter runter…

Deine „Stundenull“ – Warum ging es nicht weiter?

Ich hatte mein erstes juristischen Examen – und ging … Meine erste Firma ging pleite.

Dein „Phönix-Moment“ – Was entstand (zunächst) aus der Asche? *

Aus der Asche entstand eine neue Firma, die mittlerweile seit 12 Jahren erfolgreich auf dem Markt ist. Durch die gesammelten Erfahrungen in der ersten Firma gelang es, ein hoch profitables Online Business aufzubauen.

Bitte erzähle in 10-15 Zeilen Deine Geschichte vom „Phönix aus der Asche“, der Du heute bist.

Mit Hilfe eines Mentors, eisernem Willen und Konzentration auf nur eine Sache, nämlich AMAZON, gelang es meinem Mann und mir, innerhalb von sehr kurzer Zeit sechsstellige Umsätze pro Monat bei Amazon zu erzielen. 2015 kam ein weiterer Meilenstein hinzu: unsere erste Marke Aminata Kids, das innovative Label für Kinderbettwäsche. Aminata Kids zählt heute zu einer der führenden Marken im Kinderbettwäsche Bereich. Trotzdem war die ganze Zeit eine gewisse Unruhe und Ungeduld in mir. Denn obwohl wie so viele Jahre Unternehmer waren und wirklich sehr gut verdienten, schlug sich das irgendwie nicht in unserem Vermögen nieder. Im Gegenteil: Ich hatte eine miserable Einstellung zu Geld, viele negative Glaubenssätze und überhaupt keine Ahnung in Bezug auf Investieren. Das war quasi die zweite Stunde Null! Wiederum nahm ich mir einen Mentor.

Ich begriff meine negativen Glaubenssätze zu Geld und Geld verdienen. Und was ich noch viel mehr lernte: Wie man Geldblockaden löst! Und, dass Geld haben nichts zu tun hat mit skrupellos oder unehrlich sein! Und dass es Spaß macht, Geld zu haben und sich einfach keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen!

Außerdem erkannte ich vielfältige Investitionsmöglichkeiten. Aus all dem entstand mein neues Coaching Programm „Eine von Hundert“, das sich der Mission widmet, bis 2025 mindestens 100 Frauen zu helfen, ebenfalls finanziell frei zu werden.

Welches Buch / Welchen Film empfiehlst Du Führungskräften / Unternehmern in der Veränderung? Rich Dad Poor Dad von Robert T. Kiyosaki

Für mich war es der absolute Gamechanger, den Cashflow Quadranten zu erkennen, zu verstehen und letztendlich auf mich zu übertragen und anzuwenden.

Hast Du ein „goodie“ – z.B. über eine Landingpage für Interessierte? *

Ja, über meine Homepage www.monikakeuchel.de könnten Interessierte sich kostenlos meine 3 E-Books herunterladen zu den Themen „Erfolg“, „Money-Mindset“ und „Zeitmanagement“

Wie können Interessierte Dich erreichen? *

Meine Haupt Social Media Plattform ist LinkedIn: www.linkedin.com/in/monika-keuchel . Ansonsten natürlich gern über meine Homepage oder auch Facebook. Dort habe ich unter anderem eine kostenlose Facebook Gruppe für Unternehmerinnen: https://www.facebook.com/groups/erfolgreichdurchstarten/

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Dankeschön

Und was willst Du sein?

Asche Oder Phönix?

Dein Durchbruch zum Phönix aus der Asche ist erreichbar. 

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Titel-Musik für diesen Podcast: Watch the world burn – von Tristan Norton & Martin Kottmeier (gekauft über premiumbeat.com)

(C) 2020 Stefan Hund.com/impressum

Entdecke Deinen Phönix

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Mein Geschenk für DICH

AUTOMATISCHES Transcript – Es gilt das gesprochene Wort

[0:27] Was war für dich deine „Stundenull“, als du gemerkt hast: Das, was du fürs Leben geplant hast, geht so nicht weiter und hast dann eine Entscheidung getroffen, die dir was fulminant Neues gebracht hat.

[0:40] Meine Stundenull war, als ich nach meinem abgeschlossenen Jurastudium entschieden habe, diesen Beruf nicht auszuüben, sondern mich stattdessen selbstständig zu machen.

Mein Geschenk an Dich: https://stefanhund.com/52impulse

Liebe Hörerinnen und Hörer,
Wir haben eine neue Folge von Stunde Null-Talk und mein Anruf oder mein Gespräch geht heute nach NRW. Und dort treffe ich Monika Keuchel. 

Liebe Monika, ganz herzlich willkommen hier im Podcast.

Ja, vielen Dank lieber Stefan, danke für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Was mache ich, wenn ich nicht arbeite, ja? Dann gehe ich am liebsten wandern. Ich liebe den Wald und ich wohne hier im Bergischen Land. Hier kann man ganz fantastisch wandern. Das nutze ich immer so zum Abschalten, ein bisschen zum Runterkommen.
Mach ich gerne und, ja in der Vergangenheit bin ich auch sehr gerne gereist. Fernreisen insbesondere ist ja im Moment leider nicht möglich. Von daher verbringe ich auch viel Zeit mit dem Lesen von Geschichten aus Fernländern und überlege mir, wo ich in Zukunft nochmal gerne hinmöchte. Aber ich würde dennoch lieber gerne reisen anstatt Bücher zu lesen.


Was muss ich heute wollen, um heute dein Kunde zu werden.


Was du heute wollen musst, ja. Da gibt’s zwei Bereiche, also zum einen könntest du Kinderbettwäsche kaufen wollen, das ist nämlich mein Haupt-Standbein ich habe mit meinem Mann ein Unternehmen das unter der Marke „Aminata-Kids“ Kinderbettwäsche produziert. Also wenn du da Bedarf hast für Kinder im Alter von zwei bis
zwölf Jahren pi-mal Daumen, dann könntest du gerne mein Kunde werden, ansonsten
mein anderes Angebot im Coachingbereich: Hier müsstest du eine Frau sein,
da ausschließlich mit Frauen arbeite und müsstest das Ziel haben deine Geldblockaden zu lösen und finanziell unabhängig und frei werden zu wollen, könnten wir auch sehr gerne zusammenarbeiten. 

Da hake ich jetzt grad nochmal nach, ich hatte gerade vorhin auch ein Interview, die sagte auch: „ich arbeite an dieser Stelle mit Frauen, denn Frauen sind anders.?
Warum möchtest du an dieser Stelle nur mit Frauen arbeiten?

[4:29] Ja, weil ich die Erfahrung gemacht habe eben über mein anderes Business, in dem Frauen wirklich Mangel also eine Mangelerscheinung sind im E-Commerce habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich eben besonders Frauen gut unterstützen kann und dann bei dem Thema „Frauen und Geld“ ist es auch so eine Sache, dass gerade Frauen
finde ich, nicht meine Ausnahmen gibt’s natürlich immer mehr Geldblockaden haben als Männer oder auch einfach nicht über Geld sprechen. Also da gibt’s ja so viele Glaubenssätze aus der Vergangenheit, dass man halt nicht über Geld spricht und das ist bei Frauen meiner Meinung nach viel verbreiteter als bei Männern. [5:03] Und deswegen habe ich mich so ein bisschen, also ich arbeite einfach auch gerne mit Frauen. Ich denke, Frauen sollten sich unterstützen und klar. [5:12] Von den Inhalten her können Männer genauso was lernen, wenn’s ums Investieren geht oder um Einkommensquellen, aber ich habe mich da eben auf Frauen spezialisiert. 

Du, mir ist es einfach jetzt erstmal aufgefallen und da ich im Augenblick sehe, der größere Teil unserer höhere oder Hörerinnen sind Frauen. [5:33] Aber da wollte ich einfach mal nachfragen. Ja, gerne.

[5:37] Ja, was war für dich so dieser Wende-Punkt, was hast du vorher gemacht? Du sagtest einerseits Jura. Und dann sagtest du wohin, aber du hattest auch noch eine andere Company. Was war so was bringst du mit, um das heute zu machen, was du heute machst?

Ja, also ich habe ursprünglich Jura studiert, auch fertig, habe mein erstes Staatsexamen gemacht, habe mich aber in dem Bereich halt einfach nicht wohlgefühlt. Also ich
wusste, dass das nicht so meiner Passion entspricht, weder in der Verwaltung noch bei Gericht zu arbeiten, noch eben in der Anwaltskanzlei und hab da aber natürlich einiges an rechtliches Wissen gesammelt. Im Sinne von, dass ich einfach auch Verträge lesen kann, dass ich zwischen den Zeilen lesen kann, dass ich strukturiert arbeiten kann, also deswegen war das Studium ganz bestimmt nicht umsonst und hat auch, dass ich solche Sachverhalte einfach ganz gut verstehe, wenn’s um neue Sachverhalte geht. Das war halt die Erfahrung aus dem Studium, bin aber auch seit fast zwanzig Jahren jetzt Unternehmerin, neunzehn Jahre sind es jetzt genau und habe in dieser Zeit als Unternehmerin halt wirklich ganz viele verschiedene Erfahrungen gemacht und zwar nicht nur gute Erfahrungen, sondern eben vor allen Dingen auch in der Anfangszeit negative Erfahrungen, die einem wieder fahren, wenn man einfach mal drauf losmacht, ohne genau zu wissen, was man da tut. Und da hatte ich das große Glück und das große Geschenk, dass ich einfach mit meiner oder mit unserer, ich mache das ja mit meinem Mann zusammen, mit unserer zweiten Firma, dass wir da einfach nochmal eine neue Chance bekommen haben, neu zu starten und einfach viel vieles anders zu machen.
Privat habe ich mich schon ja seit zehn Jahren jetzt seit dieser Zeit intensiv mit Geld und dem Geldverdienen auseinandergesetzt, war da auch bin in vielen Bereichen interessiert, was jetzt Aktien angeht oder einfach auch mal so verrückte Investitionsmöglichkeiten wie in Automaten zu investieren oder ein PV-Anlagen, also so. Ich habe da immer schon in dem Bereich viel gemacht und dann kam für mich der Punkt, dass ich gesagt habe, Mensch, dieses ganze Wissen könnte man wirklich auch mal bündeln und anderen Frauen weitergeben.

Also da sind die Frauen wieder nach anderen Frauen helfen und sie unterstützen ebenfalls in dem Bereich ein bisschen fitter zu werden und dann eben auch ihr Traumleben zu führen in der letzten Konsequenz, weil man sagt ja oft Geld ist nicht wichtig, aber für mich bedeutet Geld hat einfach Freiheit. Freiheit, das zu tun, was ich liebe und das, was ich nicht möchte, eben auch zu lassen.

[8:08] Ich würde gerne grad mit dir nochmal in die Zeit zurückspringen. Du hast jetzt gerade deine Juraexamen in die Hand gedrückt bekommen und sagst jetzt deine Umgebung, aber ich werde keine Juristin in eurem Sinne. Wie hat deine Umgebung reagiert?

[8:24] Ja, das war nicht ganz so einfach jetzt gerade mit meinen Eltern, war das nicht ganz so einfach, weil, bisher ist in meinem Leben sage ich immer, war alles immer so glatt gelaufen, hab halt die Schule, ich war nie die Beste, aber immer im guten Mittelfeld, gab nie Sorgen, hab keine Probleme gehabt mit falschen Freunden, Alkoholdrogen, keine Ahnung was, bin auch nicht schwanger geworden und alles war immer super
und dann habe ich ja auch noch angefangen Jura zu studieren. 

Und für mich kam’s nicht überraschend, weil ich halt in der ersten Vorlesung schon dasaß und mir gedacht habe, Mensch, also bin hier komplett falsch. Dann hatte ich mit mir selbst eine Vereinbarung, dass ich gesagt habe, wenn ich hier einmal was nicht bestehe oder so einen Schein, eine Klausur, dann bin ich hier raus. Aber es hat auch mal wieder alles glatt geklappt und dann dachte ich mir, nach dem Examen, ich muss jetzt irgendwas an meinem Leben ändern, sonst läuft das in eine ganz falsche Richtung.

Und da hat meine Umwelt schon nicht ganz so positiv reagiert, vor allen Dingen auch meine Studienfreundinnen, Kommilitoninnen, die haben dann alle angefangen ihre Referendariat zu machen und ich hab [9:28] angefangen irgendwas anderes zu tun und da hat man sich sehr schnell auseinandergelebt und es war halt auch ja oft so ein Unverständnis von wegen, du hast jetzt da so viel Zeit und Mühe investiert und jetzt.

[9:40] Das war nichts für mich und ich war aber schon immer der Meinung, dass nichts umsonst ist, sondern dass man alles aus irgendeinem Grund und mit irgendeinem Zweck tut, ja und dann habe ich’s einfach durchgezogen.


Hast du eigentlich mit deinen Studienkollegen von damals noch irgendeinen Kontakt? 

Nein. Gar nicht. Also es kam jetzt auch nicht von denen.

[10:03] Wer von denen würde gerne mit dir jetzt tauschen?

Das, ja, ich das weiß ich nicht leider, weil ich mit keinem Kontakt habe, obwohl ich’s ein paar Mal versucht habe, wirklich mit einer ganz engen Kommilitonin noch Kontakt zu halten, aber irgendwie hat das nicht geklappt. Aber ob jetzt jemand tauschen würde, ja ich. [10:25] Denke schon, weil ich hab’s geschafft, aus dem Hamsterrad rauszukommen, muss halt nicht von 9to5 in irgendeinem Anwaltskanzlei sitzen, aber wenn es die Berufung desjenigen ist, dann macht er das vielleicht auch gerne.

[10:39] Das ist richtig, woran ich die meisten Anwaltskanzleien sind ja nicht 9to5, sondern eher Nine to was auch immer. Mitternacht wahrscheinlich. Ja, so nach dem Motto: ein Freund von mir habe ich irgendwann mal gesagt, du hast einen Halbtags-Job. Voll morgens neun bis abends neun. [11:04] Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.


Würdest du im Augenblick sagen, war das so dieses erste Learning? Meiner Idee, nicht Juristin zu werden, nach hatte das nachher nochmal geholfen. [11:22] Ja, das hat mir auf jeden Fall später nochmal geholfen, weil ich hatte ja eben schon kurz gesagt, die Anfänge meiner unternehmerischen Tätigkeit waren nicht ganz so erfolgreich und so hatte ich schon mal die Erfahrung gemacht. Man auch einfach ’ne Entscheidung treffen kann und dass das danach weitergeht und dass das war wirklich ja für mich das Wichtigste Learning aus dieser Stunde null zu sehen egal welche Entscheidung man trifft, sie hat Konsequenzen, ja aber es geht auch immer weiter. Und das hat mich oder hilft mir bis heute immer noch, dass ich mir denke, ich treffe die Entscheidung zu dem jeweiligen Zeitpunkt, so gut ich’s zu dem jeweiligen Zeitpunkt weiß und später kann man zwar dann sagen, in der Retrospektive ja war die falsche Entscheidung, weil in dem Moment war’s richtig und so lebe ich ja immer noch.

[12:12] Ja, zumal aussitzen kostet in der Regel nicht nur Lebenszeit, sondern in der Regel auch Ressourcen wie Geld. Möglicherweise andere Möglichkeiten, die einem deswegen.
Durch die Lappen gehen. 

Das stimmt. Und ich sage auch, also was ich mir ganz gerne sage, habe ich letztens auch mit meinem Sohn eine Diskussion drüber gehabt, dass man manche Wege einfach auch gehen muss, um zu sehen, dass sie nicht funktionieren.
Ja? Und das ist auch was, was ich dadurch natürlich gelernt habe und was mir halt auch sehr wichtig ist und das ist zwar so früher hatten wir halt eine Diskussion wegen Schule und da habe ich irgendwann auch zu mir gesagt, jetzt überlegt mal, wir sind den Weg jetzt so gegangen, ja er hat nicht funktioniert, aber wenn wir nie gegangen wären, hätten wir es auch nie rausgefunden, das finde ich halt auch immer sehr wichtig, das hilft mir immer, mich dann auch manchmal zu entscheiden, also ich sage, ich muss das jetzt so tun, auch wenn’s vielleicht nicht das Richtige ist.

[13:06] Auch wenn sie es möglicherweise nachher nicht als das Richtige erweist stellt ja. Aber letzten Endes sind auch Umwege immer dazu da, die Ortskenntnis zu erhöhen.
Ja, da stimme ich dir zu. Ja.

[13:21] Bei der Stunde null, du hast sicherlich auch die ein oder andere Kundin, die du berätst, wie [13:30] Kann man an dieser Stelle einfach auch mit der Stunde null umgehen. Du sagtest, du berätst sie in Richtung finanzieller Selbstständigkeit. das heißt ja bei manchen auch, dass sie [13:44] Sich möglicherweise vom Partner oder der Partnerin zu emanzipieren.

Ja, möglich, also ich bin eigentlich Fan davon, finanziell selbstständig, ja, aber ich bin schon Fan davon, dass man sowas als Familie oder als Paar entscheidet, also wenn es da Differenzen gibt, find ich das persönlich schwierig durchzusetzen – also da sollte schon Einigkeit sein, also ich bin jetzt nicht so ein Emanzentyp, der sagt: Du musst jetzt von deinem Mann unabhängig werden, also ich denke, das Bewusstsein ist schon wichtig, dass man auch ohne den Mann später seine Alters Vorsorge gesichert hat, weil
typisches Frauenproblem in der Altersarmut zugeraten, also gerade oder viele Frauen, die einfach nebenbei arbeiten in der Firma des Mannes oder einfach auch
und auf Minijobbasis, Teilzeit, die stehen vielleicht schon hinterher richtig blöd da, wenn sie sich dann nur auf ihren Mann verlassen. Aber ich bin jetzt nicht so, dass ich sage, ihr müsst das jetzt alles getrennt machen, um es auf das also da bin ich weit weg. 

Ja, also nicht nur auf ihren Mann verlassen, sondern das, was vielen überhaupt nicht klar ist, dass wer nach Jahrgang, ich glaub sechsundsechzig geboren ist und nachher als Witwe oder Wittwer übrig bleibt. [14:59] Bekommt ihr bestenfalls die kleine Witrenrente. 

Genau, ja. 

Heißt, dass du zwei Jahre bisschen mehr über dem Sozialhilfesatz und ab dann ist Schicht im Schacht.

Ja, das stimmt auch überhaupt die Rentenbescheide, also ich denke, ich würde jetzt wirklich mal behaupten, dass ein ganz kleiner Prozentsatz sich diese überhaupt anguckt,
also wenn die einmal im Jahr kommen und dann auch nicht zwischen den Zeilen liest, was denn dann irgendwann rauskommt, wenn da ein Datum draufsteht
von zweitausendachtundvierzig oder was auch immer. und dann steht ein Betrag drauf, dann mag man vielleicht ja noch denken, ach ja. Das passt ja, aber man berücksichtigt ja so viele Sachen. Ich wie jetzt allein die Inflation oder dass davon auch noch Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen sind und solche Sachen. Und da finde ich es auf jeden Fall wichtig, ein Bewusstsein zu schaffen. Also dass man, dass man sich nicht auf irgendwas verlässt, sei es Mann oder ein Rentenbescheid, sondern einfach die Dinge selber in die Hand nimmt und überlegt, was kann ich jetzt noch tun, damit ich in zehn Jahren fünfzehn, zwanzig Jahren eben noch ein Zusatzeinkommen habe.


Genau. Ja, jetzt hast du doch so ein breites Leben und du sagtest, wohin in unserem Vorgespräch.
Du hast nicht immer in NRW gewohnt, sondern du kommst aus Garmisch-Patenkirchen, das heißt also zu Fuße der Zugspitze [16:25] Jetzt gucken wir einfach mal in die nächsten zwanzig, dreißig Jahre und dann bekommst du ein Angebot, das dein Leben filmt werden wir. [16:34] Ja. Und du gehst durch Köln. [16:37] Möglicherweise mit deinem Mann, möglicherweise mit Family, möglicherweise auch alleine und du gehst dann im Kino vorbei und diesen Film, in diesem Kino wird dein Lebensfilm gezeigt.

[16:49] Was wird auf dem Plakat sein, wie heißt der Film? 

Das ist ja eine wirklich Spannende Frage, über die ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht habe. Ich meine, ich kenne jetzt das nur dieses Modell auf deiner Beerdigung wird eine Trauerrede gehalten. Was sagt der? Pfarrer so, dieses Modell kenne ich, das ist ja so ähnlich. Auf dem Kinoplakat wäre auf jeden Fall auf jeden Fall ja was soll ich sagen.

[17:19] Also ich habe schon ein bewegtes Leben, ich habe ein sehr erfülltes Leben. Hm
und deswegen würde ich erstmal mit dem Titel anfangen, den wirklich so in die Richtung, „es wird nie langweilig oder es war nie langweilig“, irgendwie sowas. Ich bin da jetzt nicht ganz so spontan kreativ und auf dem Plakat müsste auf jeden Fall ähm,
USA vorkommen, weil das ist meine große Leidenschaft, da habe ich ganz viel Zeit verbracht, also ich hatte das große Glück fast zwei, zwanzig Mal.
Ja zwanzig Mal in USA gewesen zu sein, ganz viele Bundesstaaten gesehen zu haben und also auf jeden Fall müsste auf dem Plakat irgendwie die USA vorkommen, Köln natürlich, weil’s meine neue Heimat seit zwanzig Jahren ist. Ich bin im Karneval aktiv, also insofern habe ich auch nichts, äh, wenn auf dem Plakat eine Pappnase vorkommt und ansonsten gerne auch irgendwie Familie, das sind Werte, die mir sehr wichtig sind. Irgendwas warst ein zufriedenes Leben symbolisiert. Das wars. Konkret genug, oder? 

Ich denke mal, jeder hat da sofort einige Ideen was da drauf ist… oder von Köln der Dom und ja.

[18:42] Wenn du im Augenblick nochmal überlegst, du hättest damals nicht nein gesagt, du wärst in die Juristerei gegangen. Wie würdest du heute drauf gucken? 

Wie ich, wie ich das, wie ich mich heute sehen würde, wenn ich in den Bereich gegangen bin. Ich denke mir. Ich wäre, wenn ich das hätte machen müssen, hätte ich einen Verwaltungsbereich gewählt, weil ich habe ja meines Studiums ein Praktikum im
mit dem Bundespräsidialamt gemacht, in der Ordensabteilung. Das war dann so ein Bereich, der mich interessiert hat, also ich wäre definitiv nie Staatsanwältin geworden und vermutlich auch nie Rechtsanwältin, sondern eher in den Verwaltungs-/Personalbereich gegangen. aber ich glaube nicht, dass ich besonders zufrieden geworden wäre, weil ich merke, ich brauche immer Veränderung, ich brauche was Neues, neue Herausforderungen und wenn ich irgendwo irgendwas immer wieder tun muss, dann wird’s mir irgendwann langweilig und dann bin ich auch nicht mehr gut in dem, was ich tue. Und von daher glaube ich schon, dass ich, wenn ich den Weg hätte, eingeschlagen, nicht so glücklich geworden wäre, wie ich’s jetzt bin.

[19:44] Wie können die Zuhörer Dich erreichen? Ja am besten über meine Webseite, also www.MonikaKeuchel.de da steht auch nochmal einiges über mich und meine Arbeit. darüber können die Frauen mich gerne erreichen und ansonsten social mediamäßig bin ich auf LinkedIn sehr aktiv, dass ist mein Hauptmedium. Ich habe aber auch bei Facebook eine kostenlose Facebook-Gruppe für Unternehmerinnen, da ist auch ein Link auf meiner Webseite und da tauschen wir uns auch über unternehmerische Dinge, Geld investieren.
Die ganzen Themen aus, da freue ich mich natürlich auch, wenn jemand dazu kommt. Eben wir mal gerne so weiter. Ich sage mal ganz, ganz herzlichen Dank.
Ja, sehr gerne, vielen Dank nochmal.

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