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Mit Corona brachen alle ihre Einnahmen weg … Schockstarre … Transformation

Mein Geschenk für Dich: https://stefanhund.com/52impulse

Caroline Monteiro

Drehstopp wegen Corona – und damit auch keine Einnahmen mehr …

Die automatische Transkription des Interviews findest Du, wenn Du nach unten scrollst.

Zuerst kam die Schockstarre

Dein „Phönix-Moment“ – Was entstand (zunächst) aus der Asche? *

Ein neues Geschäftsmodell

Bitte erzähle in 10-15 Zeilen Deine Geschichte vom „Phönix aus der Asche“, der Du heute bist.

Ich war supergut im Geschäft mit einem Fernsehsender und hatte gerade auch mehr Geld für meine Beiträge verhandelt, so dass ich finanziell sehr gut aufgestellt war – was ich als Mutter dreier Kinder und Alleinverdienerin auch sein muss. Wir hatten gerade ein Au Pair engagiert, um auch wieder persönliche Freizeit zu haben – neben Arbeiten und Kindern. Dann kam der Lockdown. Ich konnte von einer Sekunde zur anderen kein Geld mehr verdienen und die drei Kinder waren nicht mehr in der Kita, sondern zu Hause. Rechnungen mussten natürlich trotzdem bezahlt werden. Ich war erst einmal in totaler Schockstarre – das was ich hinbekommen habe, war Kreditverträge zu stunden und irgendwann dann auch die Überbrückungshilfe zu beantragen. Als die kam, konnte ich überhaupt wieder erst anfangen zu denken, und mich mit dem Thema Geldverdienen zu befassen. Zum Glück hatte ich schon Ende 2019 angefangen mich mit dem Thema Online-Business zu befassen und musste den Prozess einfach extrem beschleunigen. Schon vorher hatte ich mir überlegt, dass ich mich vor allem auf Frauen konzentrieren will, damit es mehr Frauen als Expertinnen und insgesamt in den Medien gibt. Und genau das mache ich jetzt.

Welches Buch / Welchen Film empfiehlst Du Führungskräften / Unternehmern in der Veränderung?

Ein guter Krimi oder ein schönes Buch von Haruki Marukami, Ernest Hemmingway oder auch Gabriel García Márquez – ich bin immer für Entspannung / Eskapismus – in fremde Welten und Geschichten einzutauchen finde ich immer gut – gerade wenn die Zeiten schwierig sind

Hast Du ein „goodie“ für Interessierte? *

https://einfach-in-die-presse.de/leitfaden/

Wie können Interessierte Dich erreichen? *

info@caroline-monteiro.de / LinkedIn / Webseite

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Dankeschön

Und was willst Du sein?

Asche Oder Phönix?

Dein Durchbruch zum Phönix aus der Asche ist erreichbar. 

Mein Geschenk für Dich: https://stefanhund.com/52impulse

Titel-Musik für diesen Podcast: Watch the world burn – von Tristan Norton & Martin Kottmeier (gekauft über premiumbeat.com)

(C) 2020 Stefan Hund.com/impressum

automatische Transkription by wit.ai – Es gilt natürlich das gesprochene Wort

[0:26] Was war deine Stunde null, an der du gesagt hast, jetzt starte ich was Neues.

[0:33] Meine Stunde null war der Corona LockDown.
Denn ich konnte von einer Sekunde auf die andere keine Fernsehbeiträge mehr machen, nicht mehr drehen.


[0:48] Hey, bevor wir starten, habe ich ein Geschenk für dich. Die 52 Impulse des Phoenix. Aus allen bisherigen Interviews und aus über fünfzehn Jahren Coachingerfahrung habe ich für dich eine kostenfreie Aufgabenserie zusammengestellt.
Mit jedem Impuls lernst du dich besser kennen.
Spürbar steigt dein Selbstbewusstsein, damit steigt dein Selbstwert im Innen wie im Außen. [1:17] Wenn für dich die Stunde null kommt, wenn es heißt Phoenix oder Asche.
Wirst du deine Stunde null frühzeitig erkennen und vor allem für die ersten Schritte hast du dann bereits das nötige Handwerkszeug an Bord, um deinen nächsten Level zu erreichen. Jeden Freitagmorgen erhältst du eine Wochenaufgabe und das sogar für ein ganzes Jahr. [1:44] Darüber hinaus, ich begleite dich gerne individuell, damit du deinen Phönix-Moment erreichen wirst. [1:53] Melde dich direkt an unter.
https://stefanhund.com/52impulse  

Und jetzt geht es los mit dem Interview,

Liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben wieder eine neue Folge mit einer tollen, interessanten Frau, mein Anruf geht nach Potsdam und ich begrüße ganz herzlich Caroline Monteiro.

[2:18] Vielen Dank, danke, dass ich hier sein kann. 

Toll, dass du Zeit hast. Denn ich weiß, du hast einen ganz engen gestrickten Terminkalender, deshalb frage ich erstmal, was machst du eigentlich, wenn du nicht arbeitest?

Wenn ich nicht arbeite, kümmere ich mich um meine drei Kinder oder räume das Haus auf oder streiche Wände oder mache ab und zu tatsächlich sogar auch Sport
Na ja gut so, manches von den Kindern und Wände streichen, die könnte auch in Sport ausarten, aber es ist noch eine andere Sache.

Was muss ich heute wollen in Zeiten von Corona, um dein Kunde zu werden? 

Was man heute wollen möchte? Ja. Also ich würde sagen,  wer mein Kunde sein möchte, sucht mehr Sichtbarkeit, möchte in den Medien präsent sein, Medien im weitesten Sinne, also Zeitungen, Zeitschriften, aber auch Podcasts, Blogs vielleicht. [3:16] Mein Thema ist PR und Öffentlichkeitsarbeit. 

Wie bist du jetzt auf diese neue Linie gekommen, beziehungsweise was hast du vorher gemacht? Was bringst du mit?

Ganz neu ist das Thema PR für mich nicht. Ich bin seit fünfzehn Jahren Journalistin. Ich habe fast immer als freie Journalistin gearbeitet und in der Zeit habe ich aber auch PR für Unternehmen gemacht. Natürlich immer beides strikt getrennt. Einfach aus journalistisch, ethischen Abwägungen heraus, natürlich.

[3:49] Und da ich drei Kinder habe, ist es natürlich so, dass gerade Fernsehjournalismus ist sehr, sehr schwierig. Das ist mit viel Aufwand verbunden, man muss die Kinderbetreuung immer ganz genau organisieren, ein Drehtag sind zehn Stunden plus Anfahrt. Da kann man sich ausrechnen, Schnitttag sind auch zehn Stunden, also es sind immer zwölf Stunden Tage oder mehr. Und da hatte ich mir überlegt, dass es schön wäre
flexibler zu sein, noch mehr von zu Hause arbeiten zu können und habe mich deshalb dafür entschieden, mich stärker auf PR zu konzentrieren.

Gut, uns alle hat ja Corona und die dazugehörigen Maßnahmen ziemlich überrascht. Wie war für dich das in diesem Moment?

Also ich habe es kommen sehen in Teilen. Also als Journalistin verfolge ich natürlich die Medien, ich lese viel, ich lese Spiegel online, andere Medien und als Corona in Italien angekommen war, war mir schon relativ klar. Dass das Unschön wird.

[4:57] Also damals haben wir unser Aupair bekommen und eigentlich wollte ich schon gar nicht mehr, dass sie ihren Sprachkurs in Berlin macht. Aber natürlich kann ich das dann keinem verbieten, ist ja klar. Aber es kam dann so, wie es kommen musste. Der Sprachkurs wurde nach zwei Wochen dann eingestellt. Und ganz lustig war, dass ich der Sprachschule damals am Freitag eine E-Mail geschrieben hab, um zu fragen, ob sie nicht vielleicht lieber mal online unterrichten wollen und dann kam wortwörtlich die Antwort: [5:30] „Online-Unterricht ist in Integrationskursen nicht vorgesehen“.
Habe ich direkt zurückgeschrieben, eine Pandemie ist ja auch nicht vorgesehen. Na ja, also der Kurs fiel dann halt aus. Also die haben auch die ganze Zeit nicht auf online [5:45] umgestellt – anders als ich. Also ich sah, ich sah kommen in insofern, dass ein Lockdown kommen würde. Ich meine, wir hatten ja keinen richtigen, echten Lockdown, aber ich hatte tatsächlich schon vor anderen angefangen, ein paar Dosen einzukaufen, Nahrung, ich habe aber nie Toilettenpapier an mich gerafft oder so, also das nicht. Aber in einem sechs Personen Haushalt war ich natürlich schon ein bisschen nervös.
Wie wir das mit der Versorgung machen und es war ja letztendlich hier die Supermärkte waren dann auch leer geräumt. Wir hatten in dem Sinne Glück, dass wir jeden jede Woche eine Biokiste bekommen. Und da konnte man dann mehr bestellen. Die haben allerdings in der Zeit auch keine neuen Kunden mehr aufgenommen.

Ich vermute, die sind ziemlich überrannt worden. 

Genau. Und wir haben tatsächlich kurz vor diesen Lockdowns noch gedreht, auch mit Experten aus Regionen, in denen es schon etwas schwieriger aussah mit Corona. Und da war dann schon, die Frage:  kann man sie jetzt begrüßen, kann man soll man jetzt überhaupt noch drehen, dass sich jemand die Hände schüttelt und das haben wir damals dann noch gemacht, aber das war natürlich bevor diese ganzen Maßnahmen machen und wir haben dann schön weiter unsere Themen geplant.[7:04] Dass dann plötzlich wirklich gar nichts mehr ging, also das hat mich dann doch überrascht. Also ich war irgendwie auf Quarantänemaßnahmen eingestellt, vielleicht oder nicht einkaufen zu können. Aber plötzlich, dass meine Haupteinnahmequelle so drastisch wegfällt, damit habe ich nicht gerechnet. 

Was hat das in dem Moment mit dir gemacht?

[7:27] Ja, ich würde sagen, ich war schon sagen wir mal eine Woche in Schockstarre. So ein bisschen, also dass ich echt nicht wusste, was mache ich jetzt? Das also das einzige was dann wirklich war, diese Hoffnung, dass die Corona-Hilfe kommt für Selbstständige. [7:45] Und natürlich diese ganzen Kreditstundungen et cetera. Alles, was ging, also das hatte ich sofort beantragt, manchen haben’s dann auch abgelehnt, weil das Gesetz auch nicht durch war. Dann habe ich das dann nochmal nachgeschoben, aber ja, es war schon schon sehr gruselig und dann, als klar war, dass ich auch als Selbstständige die Corona Hilfe bekommen würde, konnten ich überhaupt erstmal wieder nachdenken. Also, weil letztendlich ich brauchte ja sofort Geld, um meine laufenden Kosten zu decken. Und es war klar, also vom Fernsehen kommt jetzt sofort kein Geld. 

Also wir haben damals sogar noch versucht noch zu drehen. Andere Beiträge und dann war es aber so, also es ging, glaube ich, was wollten wir machen? Ah ja, Betrügereien rund um Corona, also so Fake, Gesundheitsämter, die irgendwelche Tests machen, da gab es ja so ein paar Berichte. Aber schon damals war es so, die Polizei wollte nicht mehr interviewt werden, es wurden noch weniger irgendwie die Daten von Betroffenen weitergegeben, weil da wurde gesagt, das ist ja alles Risikogruppe, mit denen können sie eh nicht reden… dann hieß es, naja, vielleicht kann man über Zoom reden. „Ja, nee, die sind zu alt, das können die sowieso nicht, also es haben letztendlich alle blockiert.“
Und natürlich war es am Anfang auch so, dass die Sender natürlich noch dachten, man könnte drehen. [9:07] Und man könnte normale Fernsehbilder liefern. Jetzt ist es ja inzwischen normal Zoom-Interviews im Fernsehen zu sehen – in den Nachrichten, aber das war ja nicht so. Früher, also früher, das ist ein paar Monate her, aber man muss sich vorstellen, man ist ja wirklich, was weiß ich, dreißig Sekunden Interview mal schnell nach München geflogen, hat den O-Ton gemacht, ist wieder zurückgeflogen.
Ja, also natürlich umwelttechnischer Wahnsinn, aber letztendlich für alle Nachrichten, alles was im Fernsehen ist, da reist irgendjemand durch Deutschland oder durch die Welt, manchmal sind’s lokale Teams. Man hatte immer den Anspruch vor Ort irgendwas zu drehen. Und das war dann eben plötzlich weg und bis die Redaktion dann auch kapiert haben, dass man jetzt diese Ansprüche gar nicht mehr stellen kann, weil es schlicht nicht geht. [9:54] Das war auch schwierig, wie soll man arbeiten mit Abstandsregelungen? Kann man in einem Auto sitzen? Darf man in einem Regieraum sitzen? Das war alles schwierig und die Sender sogar haben total auf Homeoffice umgestellt. Also da waren ja wirklich nur noch die notwendigsten vor Ort und sie hatten natürlich auch Anweisungen bei ihren Beauftragungen niemanden zu gefährden. Also war schon mal das Problem, was gefährdet jetzt, also ist die Gesundheit oder wenn die ganzen Produktionsfirmen pleite gehen, ist auch nicht gut. [10:29] Also diese drei, vier Monate waren schon für alle Beteiligten sehr schwierig. 

Wie war für dich in dem Moment dann die Umstellung auf online?  Also so manche überlegen ja im Augenblick egal jetzt in welchem Bereich ich gucke ich produziere mich jetzt online, sei es der Versicherungsmakler, sei es der Coach, sei es wer auch immer, aber vielen fiel dann auch erstmal von der Denke her die Veränderung schwer. Wie war denn das für dich?

[10:59] Ich denke mein großer Vorteil war, dass ich schon immer Online gearbeitet habe, also ich habe mich auch nie auf ein Medium festgelegt. Ich habe immer auch für Online-Portale geschrieben. Für Print und Fernsehen. Und mit Fernsehen, die Haupteinnahmequelle und man verdient natürlich auch viel mehr mit einem Fernsehbeitrag als mit einem Zeitungsartikel. So viel kann ich gar nicht schreiben, um diesen Einnahmenverlust auszugleichen. Es ist per se nicht machbar. Und deswegen hatte ich mir über eben überlegt, ich muss mich tatsächlich stark auf PR konzentrieren.
Glücklicherweise hatte ich mir das schon mal überlegt, Ende des Jahres, aber hab’s dann eigentlich nicht so umgesetzt, also es war immer so im Hinterkopf. Es ist flexibler, damit kannst du auch gut Geld verdienen, es macht auch Spaß. Weil letztendlich als Journalist muss man sich Themen suchen und finden und für die PR ja ganz genauso, weil ich für meine Kundinnen dann Themen suche und die Journalisten anbiete, also die Themenfindung ist letztendlich dasselbe. Also für die Art PR, die ich mache.
 [12:07] Es gibt also ich mache jetzt ja nicht speziell Krisen PR für Dax-Unternehmen oder so, das ist ja was anderes, aber ganz ganz anderes, diese diese nette, kleine Art der PR, die ich mache, ist ja wirklich in dem Sinne harmlos und ethisch vertretbar, weil ich habe mich auf Frauen spezialisiert. Und denen Frauen helfe ich dabei, Themen zu finden, die für Journalisten interessant sind. Also deswegen, deswegen war es nicht so ein Problem, allerdings wovon ich natürlich vorher nicht so viel Ahnung hatte, war diese ganze Social Media. [12:42] Geschichte. Also ich habe Facebook mehr privat oder für die journalistische Recherche genutzt. Und diese ganzen Formen des Social Sellings auch über LinkedIn, das war für mich völlig neu. Also ich hatte zum Glück schon vorher angefangen vor diesem Lockdown, aber es waren letztendlich drei Monate Wissensvorsprung, die ich dadurch hatte und dann da einfach mich wirklich mal drauf konzentrieren konnte. Das hätte ich ohne den Lockdown in der Form nicht gemacht. Aber auch ohne diese Corona-Hilfen hätte ich’s auch nicht geschafft, weil ich dann so gestresst gewesen wäre, also da wäre für Kreativität überhaupt gar kein Raum gewesen. Man muss ja auch. [13:24] Ja eine gewisse Freiheit im Denken haben, um etwas Neues anzufangen.

Richtig. Ich provoziere jetzt einfach mal ein bisschen. Nehmen wir mal an, Corona wäre jetzt morgen weg oder auch die Maßnahmen kämen nicht wieder. Würdest du dann möglicherweise auch sagen, ich nehme fünfzig Prozent meiner Arbeitszeit oder vielleicht sogar mehr für jetzt deine dein neues Business, und nur noch dreißig Prozent um vielleicht jetzt eine Art von Grundrauschen finanzieller Art zu erzeugen vom Fernsehen. Da ergibt sich da für dich auch eine Verschiebung inklusive einer neuen Lebensqualität?

Klar, also ich würde jetzt nicht  aufhören, mit meinen Kundinnen zu arbeiten,   nur weil ich wieder ganz normal drehen kann, also Drehs sind jetzt tatsächlich wieder geplant. Ich werde es auch erstmal noch weitermachen, aber tatsächlich, ist es so, wenn ich jetzt finanziell komplett allein von PR-Coaching und PR-Service leben kann, dann mache ich das tatsächlich vielleicht nur noch das. [14:28] Ja, es ist auch eine schöne Arbeit, also es macht auch Spaß mit diesen Frauen zusammenzuarbeiten, Themen zu entwickeln. Ich kann, ich kann es von zu Hause aus machen, ich bin in der Zeiteinteilung flexibler. Also von daher vom Spaßfaktor macht es schon sehr viel Spaß. Fernsehen denke ich ist natürlich auch für die PR noch ein Vorteil, wenn ich das weitermache, weil’s natürlich für viele Kundinnen auch interessant ist zu wissen, dass sich diese Fernseherfahrung habe und diese Medienerfahrung habe, das hat ja nun auch nicht jeder, der auf dem Markt ist.

Ja, das eine ist die Erfahrung und das andere, die immer ist das Adressbuch. Da kannst auch mal sagen: Dein Thema, da wüsste ich im Augenblick einen guten Kollegen, mit dem habe ich lange zusammengearbeitet, ich ruf an. 

[15:21] Dadurch, dass ich natürlich sehr viel investigative Recherchen mache, ist es glaube ich besser, wenn ich dann keine Sachen weitergebe. 

[15:29] Okay, also möglicherweise kannst du ja dann einem Kollegen… 

Die Hinweise, es gibt ja die habe da jemanden, könntest du mal anrufen? Das ist wie äh,
würde es jetzt vergleichen mit Blümchensex und Blümchenjournalismus, das war nicht meine Art Journalismus. Okay.

[15:50] Ja aber ich denke es ist dann wirklich auch gut für andere zu wissen, welchen Hintergrund du hast, welche Möglichkeiten du ihnen eröffnen kannst. Und wenn du für dich sagst, Mensch, ich fühle mich an der Stelle jetzt wohl, und ich habe eine gute Positionierung, kann beides machen. Was will man an der Stelle mehr.

[16:13] Ich bin sehr zufrieden, also das einzige, was ich immer mehr will, ist natürlich, möglichst viele Erfolge für meine Kundinnen. Klar, also wie gesagt, das ist ja eine große Befriedigung, wenn da auch die Veröffentlichungen kommen. Und natürlich Umsätze kann man immer steigern, das ist klar.

[16:31] Natürlich kenne ich Journalisten und manchmal frage ich tatsächlich auch welche, ob das ein Thema ist. Ich finde, man muss immer aufpassen, es gibt ja so Leute, die fragen einen, dann kannst du Themen platzieren. Ja.  Das will keiner. Wort platzieren mag ich einfach schon nicht, weil das hat sowas, ob man den Journalisten irgendwie was vorgibt oder den vorschreibt. Ich meine natürlich, wenn ich jemanden super finde und das Thema super finde, dann ruf ich auch mal jemand an, den ich kenne. Aber tatsächlich nur bei guten Themen, weil egal wen man kennt, die können ja auch nur veröffentlichen, wenn das Thema ins Medium passt. 

Das andere ist, du verbrennst dir effektiv auch Kontakte,

Das kommt hinzu, aber mir ist es eben auch wichtig, also die Art der PR, die ich mache, also das sind jetzt keine bezahlten Artikel oder kein Placement in dem Sinne. Ja, sondern es geht darum wirklich gute Themen zu finden und natürlich, wenn ich da jemanden habe, zu dem das passt, die freuen sich ja auch, wenn sie gute Themen bekommen. Man belästigt da ja niemanden. Nein. Nur ich passte eben immer auf, weil ich natürlich auch im Journalismus nicht möchte, dass es so aussieht, als ob ich jetzt PR-Journalismus mache

Ja. Nö, also das sollte es nicht sein, es muss es nicht sein. Jetzt gucke ich einfach mal ein paar Jahre in die Zukunft. [17:56] Und dein Leben würde verfilmt. Eine Kollegin, ein Kollege sagt: Mensch, das ist so interessant, da mache ich eine Filmstory draus.
Und du gingst alleine oder mit deinem Partner mit Freunden durch Potsdam oder Berlin und dann ging’s an dem Kino vorbei, wo dein Film gezeigt werden würde. [18:22] Was wäre auf dem Kinoplakat und wie hieß der Film?

[18:28] Die Frage hatte ich irgendwie vergessen, mich drauf vorzubereiten? Ich bin seit Jahren nicht mehr im Kino gewesen, also ungefähr seit sechs oder sieben Jahren, seit meine Tochter geboren ist, solange bin ich auch nicht mehr im Kino. [18:44] Ja, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich wollen würde, dass mein  Leben verfilmt wird, weil es ja doch auch sehr, sehr viele traurige Momente gab. Also ich glaube, das gesamte Leben muss ich gar nicht verfilmt sehen. Ehrlich gesagt ich bin eine große Freundin der gesunden Verdrängung. Das heißt  ich würde mir das ehrlich gesagt nicht anschauen wollen, also ausgewählte ja Szenen aber das gesamte Leben also das brauche ich wirklich nicht. Ansonsten gerne – also in Zukunft möchte ich gerne in Portugal leben mit Blick auf den Atlantik, das fände ich gut. Also gerne ein Surferfilm oder so. Windsurfen. Oder ein Tauchfilm, also irgendwas Abenteuerliches.  Ja, ansonsten, also wie, wie gesagt, die ganzen  anderen Todesfälle und was auch immer bei uns passiert ist, das muss ich mir nicht nochmal anschauen.

Das kann ich gut nachvollziehen,

Einige haben jetzt unser Interview gehört und du arbeitest ja in erster Linie für Frauen. Ich frage jetzt mal, würdest du auch für Männer arbeiten? Wenn diese dich anfragen würden, um sie besser per mäßig zu positionieren oder ist es, gibt’s da einen Unterschied.

[20:01] Na ja, es ist  ich arbeite nach wie vor auch für Männer schon allein für die Unternehmen, für die ich nach wie vor noch arbeite. Bekomme auch immer wieder Anfragen von Männern, es kommt halt sehr aufs Thema an. [20:13] Also wenn mich das Thema interessiert und ich das Thema gut finden und die Person an sich sympathisch finde, warum nicht? Ja klar, also ich denke, es ist auch gerade in deinem Bereich, entweder die Chemie klappt, entweder es geht einfach oder es geht einfach nicht.

[20:27] Genau. Grundsätzlich habe ich mich erstmal auf Frauen spezialisiert, einfach weil ich das vom Fernsehen kenne, man hat ständig Experteninterviews, also männliche Gesprächspartner. Es gab jetzt auch eine Studie zum Thema „Coronaexperten“ und überall kommen immer einfach zu wenig Frauen zu Wort. Und   das wäre mir ein Anliegen, das zu ändern und deswegen habe ich eben meine PR-Tätigkeit jetzt auch Frauen spezialisiert, aber natürlich gibt es auch andere wichtige Themen, die dann eben von Männern vertreten werden. Also es kommt ganz aufs Thema an.

Und damit man zu dir kommen kann, wie erreicht man dich?

Hab natürlich die klassischen Social Media Profile bei LinkedIn, Facebook und Instagram unter Caroline Monteiro. www.einfach-in-die-Presse.de 

[21:36] Ich sag mal ganz, ganz herzlichen Dank.
Sehr gerne. Danke, dass ich da sein durfte und ich kann mir vorstellen, dass ich einige  im Corona Lockdown und der Stunde null wiedererkennen werden.

Das vermute ich auch. 

Wobei man natürlich sagen muss,  dass ich Glück hatte. Ich meine, Leute, die ein Lokal haben oder die ganzen Veranstaltungsdienstleister, die haben natürlich jetzt ein ganz anderes Problem, also ich hatte das Glück, dass eine Veränderung möglich ist, aber man muss ja sagen,  in vielen Branchen, geht es de facto einfach nicht so schnell.

[22:11] Absolut. Ich wünsche dir alles Gute für dies eine Standbein wie für das andere Standbein. 

Vielen Dank.

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