stundenull-talk-065-Gisa-Steeg-ihre-Scheidung-bringt-die Transformation

Ich habe jetzt eine andere

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Gisa Steeg

Nach 30 Jahren der Satz: Ich liebe dich nicht mehr, ich habe eine andere.

Veranstalterin Des Kongresses:

Business Power Impulse https://www.digistore24.com/redir/339515/Stillezeit/CAMPAIGNKEY – Teilnahme kostenfrei

Dein „Phönix-Moment“ – Was Entstand (Zunächst) Aus Der Asche? *

Aus Gisela wurde Gisa, aus dem WIR wurde ein starkes ICH, aus dem Hausmütterchen wurde ein selbstbewusster Steh-auf-Coach und Buch-Mentorin.

Bitte Erzähle In 10-15 Zeilen Deine Geschichte Vom „Phönix Aus Der Asche“, Der Du Heute Bist.

Ich war nach fast 30 Jahren, einfach so von heute auf morgen verlassen worden. Die Trennung war mein größtes Geschenk, denn so wurden aus meinen Wunden Wunder und ich bin gestärkt und kraftvoll in ein selbstbestimmtes Leben gekommen. Heute sage ich, mir hätte nichts bessere passieren können. Er hat mich nicht verlassen, er hat mich „frei gegeben“. Die größte Krise war meine größte Chance und mein größter Wachstum. Heute unterstütze und helfe ich selbst Menschen ihre innere Stärke zurückzugewinnen und ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu leben. Dafür stehe ich auf, um mit meinen Bücher, meinen Workshops und meinen Online-Kongressen Menschen innen stark zu machen, damit sie im Außen glücklich und erfolgreich werden!

Mein Learning: Ich kann nicht beeinflussen, was in meinem passiert, doch es liegt an mir, wie ich damit umgehe. Bin ich Opfer und mache die anderen für die Situation verantwortlich, oder nehme ich mein Leben selbst in die Hand und bin der Schöpfer und entscheide selbst über meine Zukunft.

Welches Buch / Welchen Film Empfiehlst Du Führungskräften / Unternehmern In Der Veränderung?

Das Buch: Goethe für Manager, Wie Sie einfach genial Arbeit und Leben meinstern, von Stefan Küthe und Monika Schuch.

Weil sehr nützliche Tipps enthalten sind, wie man sich selbst organisiert, im Gleichgewicht bleibt, soziale Kompetenzen entwickeln und stärken kann und somit beruflichen und privaten Erfolg anziehen kann.

Hast Du ein „goodie“ für Interessierte? *

Ein kleines E-Book Selbstbewusst Nein sagen: https://www.gisa-steeg.com/e-book-nein-sagen-leicht-gemacht

Wie können Interessierte Dich erreichen? *

Über verschiedene Kanäle wie, Facebook, LinkedIn, YouTube und meine Homepage www.gisa-steeg.com

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Dankeschön

Und was willst Du sein?

Asche Oder Phönix?

Dein Durchbruch zum Phönix aus der Asche ist erreichbar. 

Titel-Musik für diesen Podcast: Watch the world burn – von Tristan Norton & Martin Kottmeier (gekauft über premiumbeat.com)

(C) 2020 Stefan Hund.com/impressum

Transkript unseres Interviews … Dieses ist weitgehend automatisiert erstellt. Kleine Fehler bitte ich zu entschuldigen…

[0:26] Was war der Moment, an dem dein altes, erfolgreiches Leben zu Ende gegangen ist und dein Neues gestartet ist.

GS: Das war tatsächlich ein Wendepunkt: 2014, als mein Mann mich nach fast dreißig Jahren Beziehung und natürlich waren wir auch verheiratet, verlassen hat und dann wurden aus meinen Wunden Wunder.

[0:59] Hey, bevor wir starten, habe ich ein Geschenk für dich. Die 52 Impulse des Phönix. Aus allen bisherigen Interviews und aus über fünfzehn Jahren Coachingerfahrung habe ich für dich eine kostenfreie Aufgabenserie zusammengestellt.
Mit jedem Impuls lernst du dich besser kennen. Du stärkst spürbar dein Selbstbewusstsein, damit steigt dein Selbstwert im Innen wie im Außen.
Wenn für dich die Stunde null kommt, wenn es heißt Phoenix oder Asche.
Wirst du deine Stunde null frühzeitig erkennen und vor allem für die ersten Schritte hast du dann bereits das nötige Handwerkszeug an Bord.
Um deinen nächsten Level zu erreichen. Jeden Freitagmorgen erhältst du eine Wochenaufgabe und das sogar für ein ganzes Jahr.
Darüber hinaus, ich begleite dich gerne individuell, damit du deinen Phönix-Moment erreichen wirst.
Melde dich direkt an unter https://stefanhund.com/52impulse     

Und jetzt geht es los mit dem Interview. 

Liebe Hörerinnen und Hörer, eine neue Folge von Stundenull-Talk.
Und mein heutiger Gast ist Gisa Steeg. Liebe Gisa, ganz herzlich willkommen hier im Podcast.


GS: Hallo Stefan, hallo liebe Hörer, vielen Dank für die Einladung.

Liebe Gisa, was machst du, wenn du nicht arbeitest? 

GS: Das ist eine sehr, sehr gute Frage, denn Arbeiten und Hobby fließen … wobei Hobby kann man es nicht sagen. Es ist meine Berufung, fließen ineinander über. Ich arbeite als „StehaufCoach“, helfe Menschen gestärkt aus ihren Krisen hervorzugehen und das nicht erst seit diesem Jahr.  Ich helfe Menschen ihr Leben mit mehr Lebenslust statt Lebensfrust zu führen. Ich organisiere Kongresse, das ist aber auch in meiner freien Zeit tatsächlich sehr, sehr… und schreibe selbst Bücher und das ist natürlich auch sehr, sehr zeitintensiv, aber ich liebe es Bücher, also Bücher sind jetzt so mein neues Leben als Autorin und Buchmentorin.

[3:32] SH: Also im Endeffekt, du arbeitest nicht, sondern kriegst deine Hobbys bezahlt, oder?

[3:37] Ja, also Hobbys kann man es wirklich nicht nennen, es ist eine Leidenschaft. ‚Ne Leidenschaft, es ist ’ne Passion, es ist es ist dafür brenne ich, dafür stehe ich morgens auf und es gibt so viele Menschen da draußen, denen man Mut machen kann in den Büchern, mit den Büchern, den man Mut machen kann, selbst ihre Geschichte in Bücher zu packen oder eben halt, weil ich ja mehr Trainer, Coaches, Speaker dann helfe ihre Fach- und Sachbücher und Ratgeber zu schreiben. Ihr Wissen so zu verpacken, dass es viel mehr Menschen erreicht.
SH: Hätte ich dich vor zweitausendvierzehn getroffen. Wen hätte ich da angetroffen? 

GS: Da hast du, hättest du eine ganz andere – tatsächlich eine andere Frau, eine andere Person kennengelernt, denn es ist wirklich so nach der Krise oder nach dem Wendepunkt, als mein Mann mich verlassen hatte, bin ich wirklich wie eine Eins aufgestanden, deshalb auch „Stehauf Coach“. Viele haben dann gesagt, Gisa, so wie du, möchte ich das auch machen, wie hast du’s gemacht? 


SH: Ja, aber ich würde gerne nochmal fragen. 

GS. Genau. Ja. Gisa ist sie ja die Kurzform von Gisela. Mhm. Und das sagt schon alles aus. Ich war davor die Gisela.  So ich sag’s mal, na ja so, und Mitte vierzig, Mann, Haus, Kind, Garten. Jeder von uns hat so vor sich hingewurschtelt, geliebt von uns beiden. Jeder hatte sein Hobby und ist seinen eigenen Fortbildungen nachgegangen … Wir haben uns schon noch geliebt und geschätzt,  ich ihn wohl mehr als er mich, weil er hatte sich dann fremd verliebt und hatte dann natürlich auf Grund dessen, dass er eine andere Frau dann hatte oder gefunden hatte, mich verlassen und genau das war für mich tatsächlich der Wendepunkt, um nochmal so in meine Kraft kommen und nochmal neu durchzustarten und nicht nur mein Wissen oder mein Können im Stübchen zu behalten und … Das hat dazu geführt, dass ich mehr in die Sichtbarkeit bin. 

SH: Was hast du denn vorher beruflich gemacht oder warst du da die klassische Hausfrau? 

Gs: Nein, nein, nein, nein, ne. War noch nie die klassische Hausfrau, im Gegenteil. Mein Sohn war elf  Monate alt, wo ich dann wieder in den Beruf zurück bin und eingestiegen bin. Damals wurde ich ja auch schon als Rabenmutter betitelt: wie kannst du nur,
ne? Dann das Kind zur Tagesmutter bringen und wobei es hätte jetzt nichts für meinen Sohn nichts besseres und für mich nichts besseres passieren können. Ich war tatsächlich so eine frustrierte Hausfrau, die dem Mann den Rücken freigehalten hat und in die Krabbelgruppe ist, in den Kindergarten, erst die Stillgruppe dann die Krabbelgruppe und dann nur noch so Gespräche geführt hatte na hat deins auch schon einen Zahn,  die Pampers sind gerade dort und dort im Angebot. Hast du gesehen bei Stiftung Warentest ist der Buggy gerade so und so bewertet. 

Und ich bin schon hier durchgedreht. Ich denke, hey, das kann’s doch nicht mein Leben gewesen sein.  Dafür bin ich doch, habe ich nicht zig Ausbildungen gemacht und bin eine intelligente Frau, dass ich dann noch nur noch Gespräche führe, die sich um den Dünnschiss unserer Kinder drehen.


[7:39] Ja und deshalb sage ich ja, also  ich war ich im Außendienst, dann kam da auch schon so … wurde ich unzufrieden, weil ich unterfordert war auf der einen Seite mit dem, was ich tue, aber die Firma mir dann mehrere, also ich, ne, im Außendienst als Frau ist ganz schwierig. Und na ja, um das abzukürzen. Ich habe dann damals gekündigt und habe mir überlegt, was mir Spaß machen würde. Und das war der Anfang im Prinzip schon von der Persönlichkeitsentwicklung und von Persönlichkeitstraining. Ich habe eine Ausbildung zur Naturkosmetikerin gemacht, in Ayurveda, Shiatsu und all das, da geht’s immer dadrum, den Mensch im Mittelpunkt zu haben.

[8:25] Und nicht nur so dieses quadratische Gesicht oder das Stückchen, sondern wirklich, was steckt dahinter, wenn jemand Hautprobleme hat, dann sind es psychische Probleme. Wie komme ich, kann ich das lösen, ja? Wenn die Creme nicht wirkt oder hilft, ja? Und so kam ich und jede Make-Up-Beratung war schon ein Persönlichkeitstraining bei mir, weil ich immer den Mensch im Mittelpunkt gesehen habe. Ich habe nicht gesagt, du, ich habe jetzt hier gelernt, wie ich Make-up mache. So, komm her, Gesicht, ich klatsche dir jetzt das Make-up drauf, sondern nein.

Da ist das Gesicht der Mensch. Wie ist die Person sonst gekleidet: Ist die auffällig gekleidet, kann ich in auffälligem Make-up machen. Ist die sehr, sage ich mal, eben unauffällig und schüchtern auch so von der Art her, dann muss das auch ein schüchternes Make-up sein, das zu der Person passt.

[9:22] Ja klar, sonst gibt’s außen immer Irritation. 

Genau und dann bin ich eben halt über weitere Persönlichkeitstrainings und Entwicklung weg von der Kosmetik immer mehr zum wirklich zu den über meine Ausbildungen systemischen Berater, Wing Wave Coach, Hypnose, Coach und und und…
Kommunikationstrainerin  und heute zu dem gekommen, was ich bin.

[9:50] Wenn du im Augenblick nochmal so auf diese ich sag einfach mal 2014-Sollbruchstelle gehst, würdest du so im Nachhinein sagen, manche sagen ja, am Anfang hatte ich so ein Bauchgefühl. [10:05] Ähm als ihr euch damals kennengelernt habe, hat sich da vielleicht auch etwas bewahrheitet.

[10:12] Entschuldigung, wenn ich lache. Als ich ihn kennengelernt habe, war ich vierzehn, knapp fünfzehn Jahre alt, als. Und er achtzehn, ja? [10:26] Kannst du dir vorstellen, wie diese Schmetterlinge, da hast du noch gar keine Ahnung von. Das war ein anderes Bauchgefühl und, ja, wir haben natürlich Höhen und Tiefen in unseren dreißig Jahren gehabt. Nach über zwölf Jahren haben wir dann geheiratet, dann kam unser Sohn auf die Welt.

Wo mein Bauchgefühl tatsächlich eingesetzt hatte, war, Eher vor der Trennung in der Phase, vor der Trennung, da habe ich ihn auch angesprochen, habe ich gesagt, du, irgendwas passt hier nicht mehr und, da passiert doch gerade was …  und du gehst doch fremd oder so. Nö, nö, nö, nein, gar keinen Fall. Ich würde mir da was zusammenspinnen, aber eigentlich war’s schon so und deshalb gab’s, gibt’s ja auch dieses Buch „belogen, betrogen, verarscht und verlassen“ von mir und in jenem Buch beschreibe ich ja genau letzten Endes das, wie es passiert war und wie man dann damit umgehen kann.


Und das transformieren, dass man wirklich wieder aus seinen eigenen Wunden, die damals ja auch entstanden sind. Wir haben natürlich auch alle Urängste, Ängste verlassen zu werden und natürlich ähm gibt eine … Diese Angst vor Ablehnung und jemanden zu verlassen ist ja beides dann letzten Endes, ja? Man wird abgelehnt und verlassen, ja und das steckt natürlich in allen all in uns und auch dieses. [11:58 die Angst nicht mehr geliebt zu werden, ja? [12:02] Und das passiert natürlich, da wird einem dann der der Boden unter den Füßen weggezogen. Das war so ein Moment nach dreißig Jahren. Ich war knapp fünfundvierzig – dann achtundvierzig in dem Moment. Und ja und dann musst du da wirklich  – das uns das vorstellen. Ich war ja zwei Drittel meines Lebens mit nur diesem einen Mann zusammen. Ja, ich war, ich wurde mit ihm gemeinsam erwachsen und dann haben wir ganz viel natürlich unser Erwachsenen-Dasein gefristet. Und mein Glaube war auch, mit ihm alt zu werden. Nur, er hat sich neu entschieden. Heute sage ich, gut, es hat im Prinzip für mich und meine Persönlichkeit, es hat mich nochmal sehr stark gemacht.


Ich frage jetzt mal ganz provokativ. Bist du ihm dafür heute dankbar?


Ja. Also ich bin schon lang. Okay. Im Grunde schon sehr, sehr lange, weil ohne dass er gegangen ist oder war …  und ich sage auch nicht, er hat mich verlassen, also heute nicht mehr. Es war so ein halbes Jahr danach, hat’s gebraucht, bis ich mich zusammengerappelt habe und wirklich immer wieder geheult und dann aber auch wirklich ihn mit Kolleginnen gearbeitet, im Coaching ich hab mir Hilfe geholt in der Phase, in der Zeit und Unterstützung. Und genau diese Unterstützung gebe ich natürlich heute auch weiter. Ist ja ganz klar. Aber nachdem dann im wahrsten Sinne des Wortes die Tränen getrocknet waren, wurden eben aus meinen Wunden. Diese Wunder. 
Ja, was ich mit alle dem, was ich mache, weitergebe und sage. Hey, komm, das Leben passiert. Aber es wir haben die Entscheidung, die wir damit umgehen.  Und heute sage ich auch, ich bin ihm dankbar, dass er gegangen ist und mich dadurch freigegeben hat. 

SH: Ja und du hast dich dann entwickelt.
GS: Genau, ja? Also Entwicklung hat in dem Sinne ja dann nochmal so ein ganz anderes, ja? Genau. Richtig.

SH: Jetzt würde ich gerne mit dir nochmal gucken: Du gibst das natürlich auch an andere weiter. Und ich bin ja nun ab nächste übernächste Woche selbst ein Teil davon, „Business, Power, Impulse“

GS: [14:41] Business Powerimpulse, ja, das ist ein richtiges Paket, sage ich jetzt mal so. Zum einen ist es so, dass wir ab dem 25.9. einen Onlinekongress veranstalten. Also ich bin die Veranstalterin. Und auch da geht es wieder genau um meine Passion. Wir geben Businesspowerimpulse raus, dass die Menschen „innen stark“ werden, um im Außen wieder erfolgreicher zu werden. Und ich denke gerade jetzt in dieser Zeit ist es so, so
unglaublich wichtig.  Den Menschen wieder Mut zu machen, ihnen Impulse an die Hand zu geben. Oder Ideen, wenn etwas nicht funktioniert, was könnten sie dann machen, ja?
Nicht aufzugeben, ja, wenn also Scheitern einfach nochmal als Chance ansehen und sagen, okay, das hat jetzt nicht funktioniert. Wie funktioniert’s dann? Wir machen, wir geben Impulse, also Mutmachimpulse. Es sind welche, wie man motivieren kann, wie man besser führen kann, wie man … ja, es ist auch Spiritualität mit drin. 

Also ohne Sinn wird vieles sinnlos. Und im Endeffekt höre ich bei dir:  Du packst den Leuten, die bei dir dann im Kongress teilnehmen im Endeffekt den Werkzeugkasten voll? Aber nehmen müssen sie es selbst oder.


[17:19] Ja, genau, das ist genau das richtige Wort, denn jeder ist für sich selbst verantwortlich und das ist, du kannst es vorstellen, der ganze Kongress ist ein riesengroßes Buffet. Es sind sieben Tage, vierzig Speaker. Und jeder kann sich raussuchen. Und wir sprechen übrigens auch Tabuthemen an. Tabuthemen wie zum Beispiel mit dir „das Leben vor dem Tod“. Wir sprechen beide da drüber, dass so viele an ihr Limit gehen. Und darüber hinaus gehen und dann letzten Endes dann irgendwann tatsächlich entweder bei der Seelsorge, im Krankenhaus bei einem Burnout landen.

Wir sprechen auch über Tabuthemen wie Sexualität oder sexuelle Übergriffe? Ja. Am Arbeitsplatz. Natürlich. Genau und auch so Dinge wie über die Quotenfrau. Ja, da ist die Nicole Meier dabei. Es sind nicht nur Selbstständige. Es gibt nicht nur von selbstständigen Impulse, sondern auch von Angestellten, wie die das dann erlebt haben im Business, im Studium und sonstiges wie sie entweder in die Sichtbarkeit kamen oder eben halt von oben herab, von männlichen Führungskräften unterdrückt wurden.

SH: An der Stelle mal ganz klar, das gibt’s auch andersrum. [18:51] Natürlich, aber genau diese Themen sprechen wir tatsächlich an, ja klar, du als Mann. Hast du so bestimmt vielleicht auch mal erlebt. Ja. Ist manchmal so, da sind eben halt auch Menschen bei mir in der Beratung, in dem Fall Männer. Die haben es andersrum erlebt.

GS: Solche Dinge sprechen wir da auch mal an. Weil hier und da findet sich der eine oder die andere wieder in den Interviews und deshalb gibt es ganz konkrete sage ich mal Handlungs- Ideen, Impulse, wie man damit umgehen kann. Um innen wieder kraftvoll zu werden und stark zu werden, und um dann wieder, sage ich mal, in den Job zu gehen, ins Business zu gehen, neues Marketing zu machen, also es gibt Marketingimpulse und zwar das neue Marketing, auch das digitale Marketing. Ich denke daher passiert ganz, ganz viel. 

Mich würde jetzt an der Stelle nochmal interessieren, Stunde null. Du hast das ja damals erlebt. Was wären für dich zwei oder drei ultimative Tipps, wie gehe ich mit meiner Stunde null um, wenn ich so etwas erlebe? Gibt es das.

[20:09] Ja natürlich. Also zum einen ist wirklich was ich auch immer erlebe, hole dir Hilfe. Du musst es nicht alleine durchstehen. Das ist so für mich mein ultimativer. Und die Hilfe, die kann sein, tatsächlich, dass du dir einen Coach an die Seite holst, ja? Oder eben halt auch verlässliche Freunde [20:30] Das ist das Erste. Wenn irgendwas ist, ruf Freunde an, die um bitte sie um Hilfe und Unterstützung. Das ist so mein allererstes. Natürlich kann halt auch die Familie eine gute Hilfe oder Unterstützung in dem Moment sein. 

[20:50] Vorausgesetzt, es ist jetzt natürlich nicht ein Familiendrama. Richtig.
Ja und das ist auch in der Familie, muss man natürlich auch sagen, auch da haben immer alle ihre Interessen oder die Sachen, die sie verlieren könnten, irgendwelche Bedrohlichkeiten. Klar, also da ist natürlich immer gut, wenn man dann jemanden wirklich von außen hat, der auch gleichzeitig die Erlaubnis hat, alles anzusprechen ohne davon irgendwo Teil des Systems zu sein. Ja, eben. Genau.

Genau und der nächste Punkt ist tatsächlich, schau dir deine eigenen Wunden an. Ja, also ich schreibe ja auch gerade unter anderem an einem Buch über Narzissmus und wie man mit Narzissten – oder Menschen, die ein in der Richtung sag ich mal eine Störung haben oder du glaubst sie haben eine auf jeden Fall toxische Beziehungen und da geht’s vor allen Dingen dadrum sich selbst zu schauen,  warum docke ich da an? Warum gebe ich da die Plattform? Ja, was ist, welche Wunden in mir sind noch nicht geheilt? Wie kann ich mich und es geht gar nicht drum, immer Opfer zu sein oder im Opfer zu bleiben, sondern es geht dadrum.  Mach dich innerlich stark. Das kann sein, dass du tatsächlich in einem Selbstbewusstseinstraining gehst,  das kann sein, dass du zum Beispiel eine Familienaufstellung machst oder machen lässt um zu schauen, welche systemische
Verstrickungen sind denn da und wo kannst du Knoten lösen, ja? Wer richtig spirituell ist, geht zum Karma Clearing oder sonstiges, aber wie gesagt, es ist jedem für jeden gibt.

Dementsprechend sage ich mal, das eigene Tool oder Werkzeug dahin zu schauen. 

In Krisen geht es nicht darum, im Opferstatus zu verharren und da zu bleiben, sondern Lösungen zu finden. Wie kann ich mich jetzt innerlich stark machen, dass ich wieder
aufstehen kann. 

SH: Ja, ich denke das Wort Lösung hat es ja teilweise schon. Wie kannst du dich aus dieser Situation lösen? [23:01] Damit du dasselbe Theaterstück, dieselbe Bühne nicht nochmal bespielen musst. Mit zwar anderen Beteiligten, aber in der Regel mit ähnlich verteilten Rollen. Das heißt im Endeffekt auch, da wirst du nur Zuschauer sein, wenn du vorher nicht in die Aktion gekommen bist. 

GS: Genau. Und der dritte Punkt ist für mich immer wieder treffe klare Entscheidungen. Mache von mir aus sowas wie eine Energiebilanz. [23:29] Das heißt, mach wirklich so eine Tabelle plus/minus. Was kostet es mich alles an Energie, Kraft, Zeit, Invest, Geld, Sonstiges und dann auf der anderen Seite auf der Plus-Seite, was bekomme ich dafür? Und das kannst du machen, sage ich mal, eben als Beziehungsbilanz, diese Energiebilanz, das, was gebe ich in die Beziehung hinein – was bekomme ich davon? Das kannst du im Job machen, du kannst sagen, okay, was gebe ich meinem Chef und was bekomme ich dafür? Was investiere ich hier an Herzblut, Sonstiges oder auch mit Projekten.

[24:13] Ja? Und dann siehst du ganz genau dieses Ungleichgewicht, vielleicht hat’s auch ein Gleichgewicht. Du kannst dann einen Strich drunter machen, dann deine, Bilanz ziehen wirklich, die Bilanz ziehen drunter unterm Strich und dann treffe eine Entscheidung und stehe dazu und setze die um.

SH: Und jetzt kommt bei mir natürlich der Kaufmann durch und der nimmt diese Bilanz also, ich nehme sie für die nächste Beziehungsrunde, egal ob jetzt nur ein Privat oder im Job, als Eröffnungsbilanz.

GS. Ja, genau so. Genau. Werde dir klar, was du in Zukunft willst und vor allen Dingen, was du nicht mehr willst. Genau.

Wie erreicht man dich? 

Ja, ganz einfach Facebook, LinkedIn, [25:01] Und meine Homepage: https://gisa-steeg.com fertig.

SH: Dann sage ich mal ganz ganz herzlichen Dank.

GS. [25:11] Ich danke dir.

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